Hammer SpVg erwartet Liga-Überflieger Bielefeld II

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Einsatz ungewiss: Daniel Schaffer.

HAMM -  Die nächste Aufgabe für den Fußball-Oberligisten Hammer SpVg ist so schwer, dass sie schon wieder einfach ist. Das Team erwartet am Samstag (14 Uhr/Evora Arena) die U 23 des Zweitligisten Arminia Bielefeld – und sonst erwartet kaum jemand etwas gegen den unangefochtenen Spitzenreiter.

Außer Goran Barjaktarevic: „Alle glauben zu wissen, dass wir verlieren. Die Frage ist ja nur noch, wie hoch. Aber die machen die Rechnung ohne uns“, sagt der HSV-Trainer vor der Partie süffisant.

Die Zahlen sprechen in der Tat für die Bielefelder. Sie haben 18 von 21 Spielen gewonnen, zweimal hieß es Unentschieden. Das Team von Trainer Daniel Scherning verlor bislang nur gegen den SV Rödinghausen (0:1). Bielefelds Vorsprung auf den Tabellenzweiten beträgt bereits 13 Punkte. Das einzige, was zwischen den Ostwestfalen und dem Aufstieg in die Regionalliga West steht, ist die eigene erste Mannschaft, denn steigt die aus der 2. in die 3. Liga ab, darf die Reserve nicht hochrücken. Nutznießer wäre der Tabellendritte der Oberliga, aktuell die Spvgg Erkenschwick.

„Die Bielefelder haben qualitativ gute Jungs. Jetzt können unsere Spieler zeigen, dass sie es mit Bundesliga-Nachwuchs aufnehmen können“, sagt Barjaktarevic, der gegen die beste Offensive der Liga (57 Tore) keinen Beton anrühren will: „Eine lächerliche Angsttaktik kommt gar nicht in Frage. Das geht grundsätzlich nach hinten los. Wir wollen unser Spiel spielen. Klar, dass Bielefeld bei gefühlten 100 Punkten Vorsprung der Favorit ist, aber meine Mannschaft geht nicht in die Partie, um sich abschlachten zu lassen. Wir werden uns schon wehren.“

Der HSV fehlen weiterhin die verletzten Trifon Gioudas, Thanh-Tan Tran, Eymen Brahim und Sefa Arslan. Hinzu kommt Nils Hönicke, der wegen einer Bein-OP für mehrere Wochen ausfällt. Der Einsatz von Daniel Schaffer ist fraglich. Sein Fuß ist nach einem Foul im Derby blau. Torjäger Jochen Höfler hat seine Rückenprobleme vom Beginn der Woche überstanden und trainierte zuletzt wieder mit. - sst

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