Hammer SpVg empfängt Tabellennachbar Neuenkirchen

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Harter Kampf auf tiefem Boden: Für die Hammer SpVg wird auch die Partie am Ostermontag gegen den SuS Neuenkirchen Schwerstarbeit.

HAMM - Nach einer unfreiwilligen Pause am vergangenen Wochenende greift die Hammer SpVg am Ostermontag (15 Uhr) wieder ins Fußball-Oberliga-Geschehen ein. Zu Gast in der Evora-Arena ist der Tabellennachbar SuS Neuenkirchen. Und der hat es in sich.

Die Mannschaft von der niederländischen Grenze hat seltsame Wochen hinter sich. Auf eigenem Platz kassierte sie eine Niederlage nach der anderen, doch auswärts war sie nicht zu schlagen. Erst feierte das Team des Trainergespanns Tobias Wehmschulte/Stefan Rother einen 2:0-Sieg im prestigeträchtigen Derby beim gewiss nicht heimschwachen FC Eintracht Rheine, dann einen 1:0-Erfolg beim FC Gütersloh und als Höhepunkt ein 2:0 im Nachholspiel bei RW Ahlen. Für den Aufstiegsfavoriten war es die erste Heimpleite.

Neuenkirchens Siegeszug durch fremde Oberliga-Stadien soll in Hamm ein Ende finden. So zumindest möchte es HSV-Trainer Oliver Gottwald, der am vergangenen Sonntag nach der Absage der eigenen Partie beim SV Zweckel (noch ohne neuen Termin) nach Neuenkirchen fuhr, um den nächsten Gegner zu beobachten. Zwar unterlag der SuS dem TuS Ennepetal mit 2:3, dennoch war Gottwald beeindruckt: „Ich habe selten eine Mannschaft gesehen, die so robust ist. Vorne wie hinten haben die lauter Riesen. Da müssen wir bei Standard-Situationen höllisch aufpassen“, sagt der 45-Jährige.

Und nicht nur bei denen. „Die Neuenkirchener stehen sehr tief, sind zweikampfstark und haben ein ordentliches Umschaltspiel. Wir müssen im Spiel nach vorn sicherlich ein gewisses Risiko eingehen, aber gleichzeitig aufpassen, dass wir nach Ballverlusten nicht mit runtergelassener Hose dastehen“, meint Gottwald. „Wir müssen Geduld haben, das Tempo hochhalten und Druck ausüben – soweit das auf unserem ,Teppich’ möglich ist“, sagt der Wittener mit Blick auf den schlechten Zustand des Platzes. „Kurz: Das wird eine ganz harte Nuss.“

Zumal er einige Ausfälle zu verkraften hat. Stürmer Jochen Höfler wird aufgrund einer Rippenverletzung fehlen, auch Kevin Kisyna ist nach einem grippalen Infekt noch nicht wieder einsatzfähig. Ebenso wenig Sven Preissing, der wieder Probleme mit der Oberschenkelmuskulatur hat. Dursun Akdag ist nach seiner vierten Gelben Karte gesperrt. Fraglich ist der Einsatz von Innenverteidiger Niklas Rieker, der sich beim Einsatz für die Landesliga-Reserve (3:2 gegen YEG Hassel) den Rücken verknackst hat. Bei ihm hat Gottwald allerdings Hoffnung, dass es bis Montag wieder geht. - sst

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