Hammer SpVg empfängt den SV Zweckel

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Faysel Khmiri steht gegen Zweckel im HSV-Kader.

HAMM - Seit vier Spielen wartet die Hammer SpVg auf einen Sieg in der Fußball-Oberliga. Und seit Februar auf einen Erfolg in der heimischen Evora Arena. Am Sonntag sollen gegen den SV Zweckel (15 Uhr) beide Serien enden.

 in Selbstläufer wird die Partie gegen das Team aus Gladbeck nicht – davon ist HSV-Trainer Goran Barjaktarevic überzeugt: „In dieser Liga kann jeder jeden schlagen. Wer geschlagen wird, hat irgendeine Dummheit gemacht. So eine wollen wir vermeiden.“

Seine Mannschaft wird gegen Zweckel ein anderes Gesicht haben als bei der 2:3- Niederlage bei der TSG Sprockhövel. Innenverteidiger Damir Kurtovic fehlt rotgesperrt. Wer ihn in der Viererkette ersetzt, ließ Barjaktarevic offen. Zur Auswahl stehen ihm zwei unterschiedliche Spielertypen: der hoch aufgeschossene Niklas Rieker oder der wendige Dursun Akdag. Letzterer sah zwar gegen Sprockhövel Gelb-Rot, doch er saß seine Pflichtspiel-Sperre am Mittwoch im Kreispokalspiel gegen den TuS Wiescherhöfen bereits ab. In dieser Partie kamen die lange verletzten Sven Preissing und Faysel Khmiri erstmals wieder zum Einsatz. Beide sind für den Sonntag eine Option; Khmiri womöglich zunächst als Auswechselspieler. „Ob er von Anfang an spielt, werden wir sehen“, sagt Barjaktarevic.

Einen Sturmlauf von der ersten Minute an werden die Zuschauer nicht zu sehen bekommen. „Wir rennen gegen Zweckel nicht blind ins Verderben, sondern werden kontrolliert nach vorne spielen“, sagt Barjaktarevic. In der Offensive sind die Gäste, die mit sechs Punkten gestartet sind, nicht sehr leicht auszurechnen. Jedes der bislang fünf Treffer hat ein anderer Spieler erzielt. „Zweckel ist nicht ohne“, warnt Barjaktarevic – nicht ohne Grund. In der vergangenen Saison unterlag die HSV dem Team von Trainer Günter Appelt, Augenzeuge der Hammer 1:2-Niederlage gegen den VfB Hüls, zweimal. In Gladbeck gab es ein 0:2 und in der Evora Arena eine 3:4-Niederlage. - sst

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