Die Hammer SpVg empfängt das Schlusslicht SV Zweckel

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Hamms Innenverteidiger Tayfun Cakiroglu (rechts) trifft am Samstag auf seinen Ex-Club SV Zweckel.

Hamm - Nach dem Wirbel um die Verpflichtung von David Odonkor als Sportlicher Leiter rückt bei der Hammer SpVg wieder der Fußball in den Vordergrund. Die Oberliga-Mannschaft trifft bereits am Samstag (14.30 Uhr/Evora Arena) in einer vorgezogenen Meisterschaftspartie auf denn SV Zweckel. Der ziert nach einem Drittel der Saison das Ende der Tabelle, doch HSV-Trainer Oliver Gottwald warnt: „Das ist alles andere als ein Selbstläufer. Wir müssen clever spielen.“

Das Duell gegen die Mannschaft aus Gladbeck bildet den Auftakt zu wegweisenden Heimspielwochen. „Wenn wir die Spiele gegen Zweckel und Rheine gewinnen, sind wir gut im Fahrwasser. Dann sind wir oben drin –da, wo die Musik spielt“, sagt Gottwald. „Aber das ist zweitrangig. Generell sollte es immer unser Anspruch sein, zuhause zu gewinnen“, so der Wittener weiter.

Geht man nach der Tabelle, sollte ein Sieg nur Formsache sein. Der SV Zweckel ist Schlusslicht, sein letzter Punktgewinn datiert aus dem September (1:1 gegen Aufsteiger SV Schermbeck). Seither gab es ausschließlich Niederlagen: 2:5 gegen Marl-Hüls, 0:2 gegen Stadtlohn, 1:7 gegen Ennepetal und zuletzt 1:3 gegen Erkenschwick. Auf des Gegners Platz ist die Bilanz der Gladbecker besonders trist – fünf Spiele, fünf Niederlagen. Kurz: Es sieht nicht gut aus für Zweckel. Doch das sah es für die Mannschaft von Trainer Günter Appelt bereits in der vergangenen Saison nicht. Am letzten Spieltag rettete sie sich allerdings noch.

„Wir müssen uns von der Tabelle lösen. Zweckel ist ein unangenehmer Gegner, der spielerisch besser ist als im vergangenen Jahr. Wir müssen mit Köpfchen spielen, konzentriert sein“, sagt Gottwald. Er rechnet mit einem defensiv eingestellten Gegner – aber auch mit einer topmotivierten HSV-Truppe.

Der Kader der Gastgeber ist dünn. Sturmtank Hugo Magouhi, mit sieben Treffern erfolgreichster Torschütze des Teams, ist wegen einer vierwöchigen Rotsperre bis zum 22. November zum Zuschauen verdammt. Marcel Ramsey und Dursun Akdag sind keine Alternativen mehr, da der Club ihre Verträge aufgelöst hat. Emre Demir (Mittelfußbruch) trägt zwar keine Schiene mehr, kommt für einen Einsatz aber nicht in Frage. Und Roman Maciejak hat nach seiner langen Verletzungspause (Haarriss im Beckenknochen) noch großen Trainingsrückstand.

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