Eisbären müssen wieder um den Play-off-Platz kämpfen

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Eisbären-Trainer Daniel Galonska muss sogar wieder um den Play-off-Platz bangen.

Hamm - Vor einer Woche grüßten die Hammer Eisbären in der Endrunde der 1. Liga West noch von Platz eins. Durch die zwei Niederlagen gegen den Tabellenletzten Dinslakener Kobras hat die Mannschaft von Trainer Daniel Galonska nicht nur die Tabellenführung verloren, sondern muss jetzt sogar wieder um die Teilnahme an den Play-offs um den Meistertitel bangen.

Von Platz eins bis fünf ist alles noch möglich. Theoretisch können die Eisbären ausgerechnet von den Kobras aus der K.o.-Runde der besten vier Teams verdrängt werden. Wohl gemerkt theoretisch, denn dann müssten die Hammer alle drei ausstehenden Begegnungen der Endrunde verlieren, die Dinslakener ausnahmslos gewinnen. Die Eisbären empfangen am Freitag um 20 Uhr Spitzenreiter Ratinger Ice Aliens am Maximilianpark, treten am Sonntag (20 Uhr) noch beim Neusser EV an und reisen am Freitag kommender Woche zu den Lauterbacher Luchsen.

Ein Punkt reicht den Hammern aus diesen Spielen, um die Play-offs endgültig zu buchen. „Doch es ist nicht der Anspruch einer Mannschaft, die als Ziel den Titel ausgegeben hat, so eben in die Meisterrunde zu rutschen“, erklärt Galonska. Der hofft darauf, dass seine Truppe die Lehren aus den beiden vorangegangenen Pleiten gegen Dinslaken gezogen hat und sich steigern wird.

„Gegen Ratingen wird es natürlich sehr, sehr schwer, zumal die Personalsituation nicht gerade rosig ist“, meint der Coach, der gegen die Ice Aliens auf die Förderlizenzspieler verzichten muss, die mit dem Iserlohner Nachwuchs in der Bundesliga gegen Weißwasser um den Titel kämpfen. Kevin Thau und Thomas Ehlert liegen mit einer Grippe flach, haben in dieser Woche noch nicht trainiert. 

Gleiches gilt weiter für den Finnen Mikael Paunio, der die Folgen seiner schweren Rippenprellung aus dem letzten Heimspiel gegen Ratingen immer noch nicht auskuriert hat. Zudem ist Oliver Kraft am Freitag privat verhindert.

Immerhin, die letzten beiden Spiele gegen die Rheinländer haben die Eisbären gewonnen. Mit einem Sieg nach regulärer Spielzeit könnten die Hammer auch die Tabellenführung zurückerobern, die sie mit zwei weiteren Erfolgen dann bis zum Abschluss der Endrunde behaupten würden.

Um dieses große Ziel zu erreichen, darf sich die Mannschaft aber nicht mehr so viele Auszeiten gönnen wie zuletzt in Dinslaken, als erneut eine 2:0-Führung durch Nachlässigkeiten verspielt wurde. 

„Die Mannschaften der 1. Liga West sind im Verlauf der Saison, was den Leistungsstand angeht, sehr eng zusammengerückt“, betont Galonska. „Auf Grund der zahlreichen Begegnungen weiß inzwischen jeder, wie er gegen den jeweiligen Gegner zu spielen hat“, erklärt der Coach, der darauf hofft, dass sein Team gegen die Ratinger wieder 60 Minuten Vollgas geben wird. „Nur so können wir die Spiele gewinnen“, meint Galonska.

Was natürlich auch für die Aufgabe am Sonntag in Neuss gilt. Der NEV hat vor zehn Tagen sogar in Hamm gewonnen. In Neuss wird Kraft wieder zur Verfügung stehen. Auch der eine oder andere Förderlizenzakteur könnte die Eisbären am Sonntag wieder verstärken.

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