Eishockey

Eisbären feiern Einzug in das NRW-Pokalfinale

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Der Hammer Kevin Orendorz scheitert an Herfords Schlussmann Kieren Vogel.

Die Hammer Eisbären treffen im Eishockey-Landespokal im Finale auf die Ratinger Ice Aliens. Gegen Herford setzte sich das Hoja-Team vor 496 Zuschauern mit 3:1 durch.

Hamm  -  Die Hammer Eisbären haben das Finale im Eishockey-NRW-Pokal erreicht. Am Dienstagabend setzte sich die Mannschaft von Trainer Ralf Hoja vor 496 Zuschauern in Werries in einer packenden Partie mit 3:1 (0:1, 0:0, 3:0) gegen den Herforder EV durch und trifft nun im Endspiel auf die Ratinger Ice Aliens, die die Dinslakener Kobras mit 5:1 bezwangen. Wann das Finale stattfindet, steht noch nicht fest. Wer in dieser Begegnung Heimrecht genießt, wird vom Landesverband ausgelost.

 „Der Ausgleich durch Aaron Reckers im letzten Drittel war der Dosenöffner für unser Spiel. Diesen Impuls haben wir gebraucht“, freute sich Hoja. „Kämpferisch hat die Mannschaft überzeugt und deshalb auch verdient gewonnen.“

Orendorz führte wieder Regie

 Ohne Kevin Thau (privat verhindert) und Michal Spacek (Mittelhandbruch), dafür aber wieder mit Kevin Orendorz agierten die Gastgeber im ersten Drittel engagiert, gingen dabei aggressiv in die Zweikämpfe. Orendorz demonstrierte dabei einige Male seine Qualitäten als guter Passgeber. Und leitete auch die Chancen ein. Nach zwei Minuten war es Ibrahim Weißleder, der am guten Herforder Goalie Kieren Vogel scheiterte. Wenig später gelang es dem allein auf das Tor zugelaufenen Mike Ortwein nicht, den Puck an Vogel vorbei ins Netz schieben. Orendorz selbst fand nach 18 Minuten in Vogel seinen Meister. Ende des ersten Abschnitts geriet aber auch das Tor der Eisbären in Gefahr, die im Anfangsdrittel gleich drei Unterzahlsituationen zu überstehen hatten.

Massenschlägerei zum Drittelende

 Auch nach der ersten Pause gaben die Hammer zunächst den Ton an, doch Kevin Trapp nach Vorarbeit von Tomas Lichnovsky und Ordendorz scheiterten einmal mehr an Vogel. Auf der Gegenseite erwies sich aber auch Schlussmann Sebastian May als sicherer Rückhalt. In der 37. Minute musste er aber hinter sich greifen, als Fabian Staudt nach Zuspiel von Jan-Niklas Linnebrügger zum 0:1 vollstreckte. 22 Sekunden vor Drittelende gab es eine Massenschlägerei auf dem Eis, nach der Trapp, Tim Pietzko und Orendorz sowie Böhm, Naud und Hutt auf Seiten der Ostwestfalen auf die Strafbank mussten. „Freunde werden diese beiden Mannschaften wohl nicht mehr in dieser Saison“, kommentierte Hoja die Prügel-Szenen. 

Reckers erzielt den Ausgleich

Dank Aaron Reckers, der in der 47. Minute mit einem Schlagschuss von der blauen Linie den Ausgleich erzielte, drehten die Eisbären schließlich die Partie. Wenig später war es dann Milan Svarc (15.), der nach Vorarbeit von Orendorz die Gastgeber erstmals in Führung brachte. Die Herforder nahmen 52 Sekunden vor Schluss noch Torwart Vogel für einen sechsten Feldspieler vom Eis. Orendorz gelang schließlich 22 Sekunden vor dem Ende ein Empty-Net-Goal zum 3:1-Endstan

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