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Schwerer Sturz von Aaron Grosser in Frankreich

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Von: Patrick Droste

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Aaron Grosser © cyclistum

Der Hammer Radrennfahrer Aaron Grosser ist in Frankreich bei einem Rennen schwer gestürzt und muss seine Saison wahrscheinlich vorzeitig beenden.

Hamm - Aaron Grosser, 22 Jahre alter Radrennfahrer, hatte für diese Saison noch so große Träume. So wollte er nicht nur weitere Siege einfahren, sondern hatte auch darauf gehofft, beim Profiteam Katusha Alpecin einen Praktikumsplatz zu ergattern und damit seinem großen Ziel, sein Geld als Radrennprofi zu verdienen, einen großen Schritt näher zu kommen (der WA berichtete). Doch Freitag Nachmittag machte ein schwerer Sturz auf der zweiten Etappe der mit vielen Weltklasse-Fahrern besetzten Vier-Tages-Rundtour La Route d’Occitanie in Frankreich von Labruguière nach Martres-Tolosane alle Hoffnungen zunichte.

In einer Linkskurve 300 Meter vor dem Ziel kam der junge Hammer vom Team Bike Aid zu Fall und rutschte quer über die Straße in einen Begrenzungspfosten. Dabei zog er sich einen offenen Bruch des Schienbeins zu und wurde sofort per Rettungswagen ins Krankenhaus gebracht.

„Das ist natürlich ein herber Rückschlag und total schade für ihn. Aaron war in bestechender Form.“, sagte Rüdiger Grosser, während sein Sohn betonte: „Ich komme zurück. Egal, wie die Verletzung ist. Mein Traum lebt weiterhin.“

Auf der schweren Bergetappe am Tag zuvor war Grosser mit einem Rückstand von 15:46 Minuten auf Tagessieger Alejandro Valverde, dem Straßenweltmeister des vergangenen Jahres und vierfachen Gewinner des Klassikers Lüttich–Bastogne–Lüttich, ins Ziel gekommen. Das Profil des zweiten Abschnitts war eher auf die Sprinter zugeschnitten. Daher hatte sich der Hammer große Hoffnungen gemacht, hier einen weiteren Coup zu landen. Und er lag kurz vor dem Ziel sehr aussichtsreich im Rennen, hatte bei seinem Sturz lediglich sechs Fahrer vor sich und hätte wahrscheinlich bei der Vergabe der Podiumsplätze ein wichtiges Wörtchen mitgeredet.

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