Radsport

Darum wird Aaron Grosser dieses Jahr kein Rennen mehr bestreiten 

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Aaron Grosser

Er hatte ein klares Ziel vor Augen. Am 3. Oktober beim Münsterland-Giro wollte Aaron Grosser sein Comeback feiern und nach seinem Ende Juni in Frankreich bei einem schweren Sturz erlittenen Bruch des Schienbeins erstmals wieder ein Rennen bestreiten.

Hamm - Doch jetzt hat ihm sein behandelnder Arzt nach einer erneuten Röntgenuntersuchung empfohlen, dieses Vorhaben aufzugeben und nicht in Münster an den Start zu gehen. „Der Knochen ist noch nicht komplett zusammengewachsen“, sagt der 22 Jahre alte Grosser. „Es sieht zwar alles gut aus. Aber der 3. Oktober kommt einfach zu früh.“

Leicht ist ihm die Entscheidung nicht gefallen. Das gibt er offen und ehrlich zu. Doch um im Hinblick auf das nächste Jahr wieder topfit und vor allem beschwerdefrei zu sein, hat er in Absprache mit seinem Trainer Robert Pawlowsky Vernunft walten lassen und auf den Rat seines Arztes gehört. „Es geht in erster Linie um meine Gesundheit. Und der Münsterland-Giro ist 200 km lang und führt auf dem Prinzipalmarkt auch über Kopfsteinpflaster“, erklärt er. „Ich kann wieder normal laufen und auch normal Rad fahren. Aber ich will es jetzt nicht erzwingen.“

Daher wird er nun bis Ende September oder Anfang Oktober eine Trainingspause einlegen, das Rad schweren Herzens in der Garage stehen lassen und einfach mal abschalten. Denn die vergangenen Wochen seit dem Sturz waren für ihn alles andere als leicht. „Ich werde weiter meinen Rehasport machen und zweimal zum Krafttraining ins Fitness-Studio gehen. Aber ansonsten will ich den Kopf frei bekommen und zusehen, dass ich dann Anfang 2020 in alter Form wieder Rennen bestreiten kann“, stellt er klar.

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