Trainer Oliver Gottwald bittet die HSV zum Härtetest

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Jochen Höfler wird wohl am Samstag gegen Brünninghausen auf Torejagd gehen.

Hamm Eine Woche vor dem Oberliga-Meisterschaftsauftakt am 16. August beim SV Schermbeck bittet Oliver Gottwald, Trainer der Hammer SpVg, seine Mannschaft zum Härtetest. Gleich zwei Begegnungen stehen für die Rot-Weißen auf dem Programm. Am Samstag treten die Hammer um 13 Uhr in der Evora Arena im letzten Test gegen den Westfalenligisten FC Brünninghausen an. Am Sonntag folgt dann um 15 Uhr auf Kunstrasen im Sportpark Nord das Pokalspiel der ersten Runde auf Landesebene beim A-Kreisliga-Aufsteiger Aramäer Ahlen.

„Bei allem Respekt vor dem Gegner aus Ahlen liegt unser Hauptaugenmerk auf die Partie gegen Brünninghausen“, betont Gottwald. „Dort will ich bis auf zwei oder drei Positionen die Mannschaft durchspielen lassen, die ich für Schermbeck im Kopf habe“, betont der HSV-Coach. „Am Sonntag werden dann die auflaufen, die nicht über 90 Minuten gekickt haben. Hinzu kommen zwei oder drei Jungs aus der U 23.“

Gottwald geht fest davon aus, dass auch diese Akteure locker die nächste Runde erreichen werden. „Wenn wir im Pokal auf einen Landesligisten getroffen wären, hätte ich sicherlich kein weiteres Testspiel abgeschlossen“, erklärt der Trainer. „Wir haben einen großen und guten Kader. Deshalb müssen wir auch diese Aufgabe meistern.“ Immerhin stehen Gottwald am Wochenende 19 Feldspieler zur Verfügung, Yannick Prinz aus Studiengründen allerdings nur am Sonntag. Fragezeichen stehen noch hinter den Einsätzen von Schlussmann Michael Strzys und Tayfun Cakiroglu. Für die beiden Neuzugänge lag bis gestern Morgen noch keine Spielberechtigung für Pflichtbegegnungen vor. „Ich hoffe, dass das noch rechtzeitig passieren wird“, meint der Coach, der in Zukunft auch auf Serafettin Sarisoy verzichtet, der ab sofort zum Kader der HSV-Landesliga-Mannschaft gehört. Offiziell will sich Gottwald zu diesem Thema nicht äußern. Laut Ferhat Cerci, dem Coach der Reserve, hat Sarisoy derzeit aus beruflichen Gründen keine Zeit, regelmäßig zu trainieren.

Der FC Brünninghausen, Samstag-Gegner der Rot-Weißen, ist laut Gottwald ein starker Kontrahent, der in der vergangenen Saison in der Westfalenliga eine sehr gute Rolle spielte. „Das wird auch in der kommenden Runde der Fall sein“, geht der Hammer Trainer davon aus, dass die Dortmunder seiner Mannschaft alles abverlangen werden. Mit dem bisherigen Verlauf der Vorbereitung ist er zufrieden, doch bittet er, was die spieltechnischen Dinge betrifft, den Anhang um Geduld. „Da wir in den ersten drei Wochen die Schwerpunkte auf Kraft- und Ausdauer gelegt haben, werden wir, was die Automatismen und Laufwege angeht, noch einige Zeit benötigen. Gut hat meine Mannschaft bisher umgesetzt, dass wir mehr Wert auf Ballbesitz legen und nicht mehr einfach die Bälle planlos nach vorne schlagen“, meint der 45-Jährige, der deshalb dem Saisonauftakt zuversichtlich entgegenblickt.

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