Fußball

Die Hammer Oberligisten gehen mit Sorgen in das Testspiel-Wochenende

+
Rhynerns Lennard Kleine musste in der Saisonvorbereitung einen ersten Rückschlag hinnehmen. Der Offensivspieler knickte im Training um und droht vorerst auszufallen.

Zwei Testspiele für die Hammer SpVg, eine Partie für Westfalia Rhynern - trotz personeller Sorgen überprüfen die Hammer Fußball-Oberligisten an diesem Wochenende ihre Form.

Hamm - Gegen die Bezirksligisten Wethmar (7:0) und IG Bönen (1:0) blieb die HSV in ihren bisherigen Testspielen ohne Gegentor. Einen allzu großen Stellenwert hatten diese Partien für Sven Hozjak aber noch nicht. „Man sollte immer berücksichtigen, in welcher Trainingsphase wir uns gerade befinden, wie intensiv wir arbeiten“, sagt er. 

Das gelte auch für den doppelten Einsatz an diesem Wochenende. Zunächst tritt der Oberligist am Samstag (14 Uhr, Brandhoveweg 97, Münster) beim Bezirksligisten VfL Wolbeck an. Am Sonntag nimmt die HSV am Blitzturnier des A-Ligisten Eintracht Werne teil. Am Grote-Dahl-Weg treffen die Hammer um 12 Uhr auf den Gastgeber, um 13.20 Uhr folgt die Begegnung mit dem Oberligisten SC Düsseldorf-West. Das letzte Duell des Turniers bestreiten die Eintracht und das Team aus der Landeshauptstadt ab 15 Uhr. Gespielt wird über zweimal 30 Minuten.

Eine allzu große Rotation ist auf Seiten der HSV trotz des anspruchsvollen Programms nicht zu erwarten. „So viele Spieler haben wir ja aktuell gar nicht im Kader“, erklärt Hozjak. 

Mit bis zu 17 Feldspielern arbeite er aktuell im Training, darunter auch A-Jugendliche. „Ein paar mehr dürften es schon sein“, sagt er. „Zumal wir die Nachwuchsspieler langsam ranführen müssen. Aber die Situation ist so, wie sie ist.“ Also wolle er die bevorstehenden Partien nutzen, um „Sachen auszuprobieren, dafür ist die Vorbereitung ja schließlich da“. Taktische Elemente seien bislang allerdings noch nicht Teil des Trainings gewesen. „Wir lassen die Jungs ihr Spiel spielen“, sagt Hozjak.

Lennard Kleine knickt im Training um

Personelle Sorgen hat auch Torsten Garbe. Nicht aber, weil der Kader zu klein ist. Rhynerns Trainer hat bereits vier angeschlagene Spieler zu beklagen. Lucas Arenz, Salvatore Gambino und Patrick Polk verletzten sich im ersten Test gegen Westfalenligist Lüner SV (2:3). 

Im Training am Donnerstagabend knickte auch noch Lennard Kleine um. „Lennard glaubt, dass es sich um eine starke Zerrung an den Außenbändern handelt“, sagt Garbe. Kleine, Gambino und Arenz werden definitiv ausfallen, wenn die Rhyneraner am Sonntag (11 Uhr, Papenloh) auf den Regionalligisten SC Wiedenbrück treffen. Leise Hoffnung gibt es hingegen auf den Einsatz von Patrick Polk.

Das Kommando auf der Westfalia-Bank hat am Sonntag Co-Trainer Michael Kaminski, Chefcoach Garbe weilt im Urlaub. Während es für Rhynern wieder einmal zum Wiedersehen mit Ex-Trainer Björn Mehnert kommt, der die Westfalia 2016/17 in die Regionalliga geführt hatte, könnte auch Kaminski, bis zum Sommer Urgestein der Hammer SpVg, auf einen früheren Vereinskollegen treffen. 

Der frühere HSV-Torjäger David Loheider stürmt jetzt für die Ostwestfalen. Ob er am Sonntag in Rhynern aber tatsächlich zum Einsatz kommt, bleibt abzuwarten. Denn Wiedenbrück hat am Sonntag ein straffes Programm: Schon um 13.30 Uhr steht zu Hause ein Test gegen Oberligist ASC 09 Dortmund auf dem Vorbereitungsplan.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert.

Hinweise zum Kommentieren: Auf wa.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.


Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.

Netiquette
Hinweis: Kommentieren Sie fair und sachlich! Rassistische, pornografische, menschenverachtende, beleidigende oder gegen die guten Sitten verstoßende Äußerungen sind verboten und werden gelöscht.

Kommentare