Fußball

Das ist die Hammer Kreisliga-Top-Elf der Hinrunde

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Torjäger des VfL Mark: Silas Dankert

Die Trainer der elf heimischen A-Ligisten haben ihre Hammer Top-Elf der ersten Halbserie aufgelistet. Die Spieler mit den meisten Nennungen haben es in die Auswahl geschafft. Das Ergebnis spiegelt die Tabelle wider.

Hamm - Der SVE Heessen (vier Spieler) liegt auch hier vor dem VfL Mark und dem Hammer SC (je zwei). Jeweils einmal vertreten sind der TSC, SVF Herringen und BV 09 Hamm.

Torwart

Jan Pankauke (HSC)

Der Hammer SC stellt zwar nicht die beste Defensiv, aber ohne zahlreiche Glanzparaden des Keepers würde die junge Truppe nicht im oberen Tabellendrittel stehen. Der Torhüter, der sich erst in seinem zweiten Seniorenjahr befindet, beeindruckt Trainer Lehmkemper mit seiner Souveränität: „Er strahlt enorme Ruhe aus, ist gleichzeitig aber sehr ehrgeizig und will immer weiter dazu lernen.“ Seine Stärken liegen auf der Torlinie sowie im Eins-gegen-eins.

Geburtsdatum: 16. April 1999

Im Verein seit: 2008

Bisherige Vereine: Hammer SC

Einsätze: 16 Spiele (5 ohne Gegentor)

Vorbild: Marc-André ter Stegen

Persönliche Zielsetzung: „Ich möchte der Mannschaft einfach helfen, um weiterhin erfolgreich zu bleiben.“

Fotostrecke: Das ist die Hammer Kreisliga-A-Top-Elf der Hinserie

Abwehr

Justin Perschmann (Heessen)

Einer der wertvollen Neuzugänge beim SVE Heessen, der die Qualität des Kaders zum Vergleich zur Vorsaison weiter angehoben hat. Durch seine Erfahrung aus den vorherigen Jahren in oberen Ligen gibt Perschmann der Viererkette enorme Sicherheit und ist zudem durch seine dynamische Spielweise in der Offensive gefährlich. Sein Trainer Rouven Meschede baut auf ihn: „Er bringt uns mit seiner Erfahrung enorm nach vorne. Ich hoffe sehr, dass wir auch im kommenden Jahr noch unsere Freude an ihm haben werden und er bei uns bleibt.“

Geburtsdatum: 8. Juli 1997

Position: Rechtsverteidiger

Im Verein seit: 2019

Bisherige Vereine: SVA Bockum-Hövel (Jugend), Rot-Weiß Ahlen (Jugend und Senioren)

Einsätze: 14 Spiele (1 Tor)

Persönliche Erfolge: 17 Regionalliga-Einsätze, Spiele gegen derzeitige Profis wie Leroy Sané

Stärken: Stellungsspiel, weiter Einwurf

Vorbilder: Sergio Ramos, Virgil van Dijk

Persönliche Zielsetzung: „Wir wollen Meister werden, und dabei möchte ich der Mannschaft so gut wie möglich helfen, egal, ob mit eigenen Toren, Vorlagen oder durch das Verhindern von gegnerischen Toren.“

Dominik Giffey (Heessen)

Der 27-Jährige zählt zu den unberechenbarsten Verteidigern der Liga. Seine Gefährlichkeit sticht heraus. Mit zehn Treffern steht er nicht nur auf dem siebten Platz der Torjägerliste, er ist vor Georgios Gkikas (neun) auch der gefährlichste Akteur in den eigenen Reihen. Gepaart wird diese Stärke mit seinen defensiven Qualitäten. „Für mich ist er der beste Innenverteidiger der Liga. Er hat die Erfahrung aus höheren Ligen. Dementsprechend gut sind sein Stellungsspiel, seine Technik und besonders seine Spielübersicht“, betont SVE-Co-Trainer André Joosten.

Geburtsdatum: 4. Februar 1992

Position: Innenverteidiger

Im Verein seit: 2018

Bisherige Vereine: Rot-Weiß Ahlen, Hammer SpVg, Werner SC, TuS Wiescherhöfen

Einsätze: 16 Spiele (10 Tore)

Persönliche Erfolge: Westfalenauswahlspieler, 2. Platz im Westfalenpokal

Stärken: Abgeklärtheit, Aufbauspiel

Vorbild: Sergio Ramos

Persönliche Zielsetzung: „Ich möchte in dieser Saison gesund bleiben und am Ende der Spielzeit den Aufstieg feiern.“

Haris Kahric (TSC Hamm)

Auch wenn der TSC nicht um die Meisterschaft mitspielt, stellt die Truppe aus dem Hammer Westen die zweitbeste Defensive der Liga. Ein großer Faktor ist der robuste Abwehrchef Haris Kahric. Allein durch seine große Erfahrung sowie hochwertige fußballerische Ausbildung ist er für den TSC Hamm Gold wert. Dazu zieht er durch seine Präsenz seine jungen Mitspieler mit. „Für seine Körpergröße ist er enorm schnell. Zudem tut er uns in der Defensive durch sein Zweikampf- sowie Kopfballspiel enorm gut. Wir bekommen gerade deswegen kaum Gegentore nach Standardsituationen“, sagt Coach Erdal Akyüz.

Geburtsdatum: 5. April 1995

Position: Innenverteidiger

Im Verein seit: 2014

Bisherige Vereine: SVE Heessen (Jugend), RW Ahlen (B-Jugend), Preußen Münster (A-Jugend), Arminia Bielefeld (A-Jugend), SC Wiedenbrück, Hammer SpVg, Lüner SV

Einsätze: 13 Spiele (1 Tor)

Persönliche Erfolge: U17-Auswahl Bosnien und Herzegowina

Stärken: Kopfball, Zweikampf

Vorbilder: Sergio Ramos, Emir Spahic

Persönliche Zielsetzung: „Ich möchte gesund bleiben und ohne schwere Verletzungen weiter Fußball spielen.“

Christian Hartmann (Mark)

Der Spielertyp, den sich jeder Verein wünscht. Seit den Mini-Kickern spielt Hartmann für die Mannschaft aus dem Hammer Osten und überzeugte Jahr für Jahr mit starken Leistungen.

In dieser Saison bestritt er jedes Spiel und ist ein wesentlicher Faktor für die gute Defensivleistung mit erst 17 Gegentoren. Mit seinem linken Fuß sowie einer enormen Zweikampfstärke macht er es den gegnerischen Offensivspielern schwer. Auch für VfL-Trainer Kevin Schulzki, der jahrelang mit ihm zusammengespielt hat, ist Hartmann ein besonderer Akteur: „Er verliert nicht einen Zweikampf, und sein linker Fuß ist unglaublich gut. Daher ist er für mich seit Jahren der beste Innenverteidiger der Liga.“

Geburtsdatum: 20. Februar 1991

Position: Innenverteidiger

Im Verein seit: 1995

Bisherige Vereine: VfL Mark

Einsätze: 15 Spiele (1 Tor)

Persönliche Erfolge: Kreisliga-A-Meister 2016

Stärken: Zweikampf, Ruhe, linker Fuß

Vorbild: Steven Gerrard

Persönliche Zielsetzung: „Die decken sich mit denen unserer Mannschaft. Ich will jedes Spiel gewinnen und als Verteidiger möglichst noch zu Null spielen. Das ist mir wichtiger als selbst mal wieder ein Tor zu erzielen.“

Mittelfeld

Tolga Ay (SVF Herringen)

Mit seinen erst 21 Jahren sorgt SVF-Flügelflitzer Tolga Ay mit seinem großen Tempo für Furore auf den Außenbahnen der Kreisliga A. Dabei ist er nicht nur als Vorlagengeber bekannt, sondern mit zehn Toren gerade mit seinem wuchtigen Schuss um den Strafraum herum gefährlich. Daher möchte auch SVF-Trainer Sven Pahnreck nicht auf ihn verzichten: „Ganz wichtig ist erstmal, dass er charakterlich ein toller Typ ist. Zudem ist Tolga extrem torgefährlich, durch seine starken Dribblings kann er aus dem Nichts treffen.“

Geburtsdatum: 28. April 1998

Position: Außenbahn

Im Verein seit: 2017

Bisherige Vereine: TuS Lohauserholz, Hammer SpVg

Einsätze: 15 Spiele (10 Tore)

Persönliche Erfolge: Gewinn des Kreispokals mit der B-Jugend, Aufstieg in die Bezirksliga mit der A-Jugend

Stärken: Tempo, Schussgenauigkeit

Vorbild: Wesley Sneijder

Persönliche Zielsetzung: „Ich will mit unserer Mannschaft einen Platz unter den ersten fünf Teams erreichen.“

Beyar Sami Schebab (HSC)

Schebab wird von vielen Trainern der Liga als einer der besten Fußballer der Staffel genannt. Mit seiner Technik und starken Ballbehauptung bringt er die nötige Stabilität in das Spiel des Hammer SC. Für Co-Trainer Robert Stricker hat der junge Allrounder alle Voraussetzungen: „Er setzt sich beinahe immer im Eins-gegen-eins durch, wodurch die anderen Jungs große Räume bekommen.“ Zudem lobt Stricker seine Einstellung: „Er übernimmt immer wieder Verantwortung und verpasst zudem kaum eine Trainingseinheit.“

Geburtsdatum: 11. September 1996

Position: Zentrales Mittelfeld

Im Verein seit: Juni 2019

Bisherige Vereine: Yunus Emre, Hammer SC, Eintracht Werne

Einsätze: 14 Spiele (7 Tore)

Persönliche Erfolge: Aufstieg mit Yunus Emre 2014/15

Stärken: Technik, Passspiel, Ballbehauptung

Vorbild: Sergio Busquets

Persönliche Zielsetzung: „Ich und das Team möchten an die Leistungen der Hinrunde anknüpfen und den bestmöglichen Tabellenplatz erzielen.“

Rouven Meschede (Heessen)

Von jedem der befragten Coaches der Kreisliga A wurde Heessens Spielertrainer berufen. Er wird von allen gegnerischen Trainern als einer der unangenehmsten Gegenspieler gefürchtet. Durch seine langjährige Oberliga-Erfahrung bringt Meschede enorme Stabilität sowie Konstanz in das eigene Spiel. Sein Co André Joosten betont aber auch seine große Bedeutung für den gesamten Verein: „Er spricht viel mit den Trainern der zweiten Mannschaft oder der A-Jugend. Man darf nie vergessen, dass es seine erste Trainerstation ist. Dabei gibt er viel von seiner Erfahrung weiter und geht als Leader voran.“

Geburtsdatum: 20. Januar 1991

Position: Mittelfeld

Im Verein seit: 2018

Bisherige Vereine: Germania Hamm, Eintracht Hamm, Hammer SpVg, LR Ahlen/ Rot-Weiß Ahlen

Einsätze: 15 Spiele (6 Tore)

Persönliche Erfolge: 3. Liga-Debüt in Saarbrücken, DFB-Pokal gegen Werder Bremen

Stärke: Defensives Kopfballspiel

Vorbild: Diego Demme

Persönliche Zielsetzung: „Ich möchte das Team weiterentwickeln und am Ende der Saison den Aufstieg feiern.“

Georgios Gkikas (Heessen)

Zu Rhyneraner Zeiten war Gkikas noch eine wichtige Stütze für die defensive Viererkette. Zuletzt zeigte der Grieche beim TuS Wiescherhöfen sowie aktuell beim SVE aber immer mehr, wie wertvoll er für die Offensive sein kann. Mit neun erzielten sowie neun vorbereiteten Treffern gehört er zu den Top-Scorern. Mit seiner enormen Schnelligkeit und Dynamik spielt er die Gegner immer wieder schwindelig. Daher schätzt Co-Trainer André Joosten die Qualitäten des Rechtsfußes: „Er ist wendig und schnell. Er gibt nie einen Ball verloren, ist extrem ballsicher und hat darüberhinaus einen klasse Blick für die offenen Räume.“

Geburtsdatum: 15. Juni 1994

Position: Linker Flügel

Im Verein seit: 2019

Bisherige Vereine: Westfalia Rhynern, SpVg Beckum, TuS Wiescherhöfen

Einsätze: 15 Spiele (9 Tore)

Persönliche Erfolge: Aufstieg in die Westfalenliga, zweimal Kreispokalsieger

Stärken: Flankengenauigkeit, Zweikampf

Vorbild: Giorgos Karagounis

Persönliche Zielsetzung: „Die Ziele können mit dieser starken Truppe nur die Meisterschaft und der nachfolgende Aufstieg sein.“

Sturm

Silas Dankert (VfL Mark)

Der junge Angreifer des VfL Mark steht nun schon seit einigen Jahren in den vorderen Positionen der Torjägerliste. Zum Jahreswechsel liegt er mit 15 Treffern sogar an der Spitze der Rangliste. Auch in wichtigen Spielen wie gegen Uentrop I, Uentrop II und Hammer SC 08 traf er und führte die Truppe zu wichtigen Siegen. VfL-Coach Kevin Schulzki erkennt bei Dankert noch eine große Menge an noch nicht ausgeschöpftem Potenzial: „Er ackert vorne unheimlich viel für die Mannschaft. Dabei zeichnet ihn seine enorme Athletik und Kondition aus. Er wird aber noch deutlich besser werden, wenn er erstmal anfängt, das Spiel richtig zu verstehen.“

Geburtsdatum: 31. Dezember 1998

Position: Sturm

Im Verein seit: 2014

Bisherige Vereine: Arminia Hamm

Einsätze: 15 Spiele (15 Tore)

Vorbild: Toni Kroos

Stärke: Torgefahr

Persönliche Zielsetzung: „Wir wollen als Team oben mitspielen, und dazu will ich für die Jungs mein Bestes beitragen.“

Manuel Kampmann (BV 09 Hamm)

Das BVH-Urgestein wird von den Abwehrketten gefürchtet. Auch wenn Kampmann zuletzt lange aus beruflichen Gründen in unteren Ligen aktiv war, zeigt er in dieser Saison, dass auch in der A-Liga jederzeit mit ihm zu rechnen ist. Mit zwölf Toren und seiner Beidfüßigkeit zählt der 32-Jährige zu den effizientesten Offensivakteuren der Staffel. BVH-Trainer Orhan Secer sieht ihn als wichtige Stütze: „Wenn wir mal Spiele bestreiten, in denen es gar nicht gut für uns läuft, kann Manu mit nur einer Aktion alles in die andere Richtung verlagern.“

Geburtsdatum: 22. September 1987

Position: Sturm

Im Verein seit: 1996

Bisherige Vereine: BV 09 Hamm

Einsätze: 15 Spiele (12 Tore)

Persönliche Erfolge: Aufstiege mit der vierten Mannschaft (2016 in die Kreisliga C und 2017 in die Kreisliga B)

Stärken: Dribbling, Torgefahr

Persönliche Zielsetzung: „Wir wollen unser vorhandenes Potenzial nutzen und unter die ersten sechs Teams gelangen. Zudem möchte ich persönlich die 20-Tore-Marke knacken.“

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