Sichtungs-Rennen in Duisburg

Hammer Kanute Jonas Ems mit guten Ergebnissen

Jonas Ems

[UPDATE 20 Uhr] DUISBURG/HAMM - Der Hammer Kanute Jonas Ems hat einen großen Schritt gemacht, auf der Rangliste weit oben zu landen und damit auch in dieser Saison im Nationalteam zu stehen.

Am Samstag standen auf der Duisburger Wedau die ersten Finals der zweiten und abschließenden Sichtung des Deutschen Kanu-Verbandes an. Und da verschaffte sich Ems in seinen beiden 200m-Rennen sich eine sehr gute Ausgangsposition für die Gesamt-Rangliste. Gleich im ersten Finale siegte er morgens in der Zeit von 36,748 Sekunden vor dem Potsdamer Felix König (36,846) und Martin Schubert (Friedrichshafen/ 37,111). Nachmittags legte Ems nach und gewann auch sein zweites Finale und holte damit die optimale Ausbeute aus seinem beiden Rennen.

Die beiden Führenden der ersten Sichtung vor drei Wochen, Tom Liebscher (Dresden) und Ronald Rauhe (Potsdam), hatten sich für den ersten Weltcup in Mailand an diesem Wochenende qualifiziert und fehlten deshalb in Duisburg. In den letzten zwei Wochen hatte Ems mit dem Sprintteam noch ein Trainingslager in Duisburg absolviert, und sich da "noch mal gesteigert", wie es auch Sprint-Bundestrainer Arndt Hanisch bestätigte.

"Das Finale war schon ganz o. k. so. Ich bin am Ende recht lang gefahren, hatte aber dabei gar nicht gesehen, dass Felix König zwei Bahnen rechts neben mir dicht auf lag. Gut, dass es auch so gereicht hat", sagt Ems nach dem ersten Rennen. Dass er nachmittags erneut auf der für ihn siegbringenden Bahn fünf starten konnte, brachte im den erhofften Vorteil - erneut Platz eins. - uf

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