Jonas Ems meistert die erste WM-Hürde sicher

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Jonas Ems auf dem Roten Platz in Moskau.

Moskau - Halbzeit in Moskau, Halbzeit in Krylatskoye. Die ersten beiden Wettkampftage bei der Kanu-WM liegen hinter den Athleten. Es folgen heute und morgen zwei weitere. Und die haben es mehr als in sich. Denn es stehen nur noch Halbfinals im Sprint an und dann alle WM-Entscheidungen, bei denen es um Titel und Medaillen geht. Weiter im Rennen ist auch der Hammer Jonas Ems.

Er überstand am Freitag die erste Hürde, den 200-m-Vorlauf. In der Zeit von 36,439 Sekunden und als Vierter qualifizierte er sich dabei sicher für die heute anstehenden Halbfinals. Und dabei hatte er den allerbesten Maßstab direkt mit in seinem Vorlauf: den späteren Sieger Mark De Jonge aus Kanada, Vizeweltmeister des Vorjahres. Der aber lag in 35,181 Sekunden klar vorne.

„Jonas ist von der Schlagfrequenz her so gefahren wie besprochen“, sagte Sprint-Bundestrainer Arndt Hanisch. Nicht nur er ist gespannt, wie es heute in den Halbfinals ausgehen wird. Knappe Entscheidungen sind allerdings garantiert. Und es wird auf jeden Fall das Quäntchen Glück mit dazu gehören, um sich in die WM-Sprintfinals zu fahren. Immerhin sind in Ems’ Halbfinale der amtierende Europameister Marko Dragosavljevic (Serbien) und der WM-Dritte des Vorjahres, Saul Craviotto (Spanien), dabei. Nur die beiden Schnellsten und der Drittschnellste aller vier Halbfinals Samstagmittag kommen in den Endlauf. - uf

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