Niederlage in Tschechien

Hammer Jonas Ems verpasst Weltcup-Finale knapp

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Jonas Ems im Halbfinale beim Weltcup in Racice.

RACICE - Es hat am Samstag nicht ganz gereicht für Jonas Ems, das Finale am Sonntag im 200-Meter-Einerkajak beim Weltcup in Racice/Tschechien zu erreichen.

Und das war erst einmal das Ziel von Jonas Ems, der erstmals seit Jahren international wieder im Einerkajak über 200 Meter für den Deutschen Kanu-Verband an den Start ging. Und auch Sprint-Trainer Arndt Hanisch hatte sich im Vorfeld entsprechend geäußert. „Wenn Jonas sein derzeitiges Potential abruft, kann er am Finale kratzen. Es wird sehr eng zugehen“, hatte Hanisch noch aus dem Vorbereitungstrainingslager in Kienbaum durchgegeben.

In den vier anstehenden Halbfinals zeigte sich dann, wie eng es im Kampf um die neun Finalplätze eines Weltcups zugeht. Bruchteile von Sekunden ent-schieden am Ende über Weiter-kommen und Ausscheiden. Den direkten Einzug ins Finale mit einem ersten oder zweiten Platz verpassten dann Jonas Ems in seinem Lauf als dritter ebenso wie die verbandsinterne Konkurrenz mit Felix König (Potsdam), der ebenfalls auf Rang drei einkam. Damit hieß es für beide, die Zeiten aller Drittplatzierten abwarten – denn der Schnellste kam noch in den Endlauf.

Und hier hatte der Potsdamer dann das entscheidende Quäntchen Glück auf seiner Seite. Er fuhr mit 4/100 Sekunden Vorsprung gegenüber einem Australier die beste dritte Zeit und steht somit am Sonntag im Finale.

Das Nachsehen hatte auch Jonas Ems, der zeitmäßig nur 0,074 Sekunden hinter König Eingekommen war. Eine Winzigkeit.

Nun ist das Finale am Sonntag auch ohne Jonas Ems mit Spannung zu verfolgen. Wie kann sich der Potsdamer im Endlauf präsentieren, und wie sieht die weitere Konzeption des Verbandes danach aus?

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