Jonas Ems steht beim Weltcup in Szeged im Finale

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Faire Gratulation von Felix König an Jonas Ems (rechts).

SZEGED ▪ Jonas Ems hat es geschafft: Er steht am Sonntag im 200-Meter-Einerkajak im Finale beim bestens besetzten Weltcup im ungarischen Szeged. Mit Platz zwei in seinem Halbfinale zog er in den Endlauf der besten Einer-Sprinter ein.

Spannender hätte es kaum werden können in dieser Kategorie, in der nur eine Woche nach dem Weltcup in Racice/Tschechien mit Ems und dem Potsdamer Felix König die beiden deutschen Sprinter erneut ins Rennen gingen. Nach überstandenen Vorläufen standen für beide die vorentscheidenden vier Halbfinals an, aus denen jeweils die beiden Schnellsten in den Endlauf fuhren. Und die Auslosung brachte es mit sich, dass Ems und König in einem Lauf aufeinander trafen – nur zwei Bahnen voneinander entfernt. Für beide keine leichte Aufgabe, neben der starken internationalen Konkurrenz.

Im Ziel war es dann Jonas Ems, der nach einem Blick zur Seite jubelnd die Faust ballte. Er lag als Zweiter nicht nur vor dem auf Platz sechs einfahrenden Felix König, sondern erreichte auch das Finale.

„Das Rennen war noch nicht ganz optimal, aber schon sehr okay“, gab Ems – noch auf dem Wasser – strahlend und erleichtert einen Kommentar ab. Er habe eine vorentscheidende Hürde überstanden und nahm anschließend die Gratulation von König entgegen, der als fairer Verlierer direkt zu ihm gefahren war.

An diesem Sonntag, im erstklassig besetzten Endlauf, heißt es für den Hammer, weiter in Richtung Optimum zu arbeiten. „Jonas tastet sich langsam wieder an den Einer ran, der Abstand ist gegenüber Racice kleiner geworden. Er traut sich wieder mehr zu und gewinnt Selbstvertrauen. Jetzt kann und muss er im Finale angreifen. Zu verlieren gibt es nichts“, gab Sprint-Bundestrainer Arndt Hanisch einen Ausblick auf den Endlauf, in dem Jonas Ems mit einer entsprechenden Leistung einer EM-Nominierung näherkommen könnte. ▪ uf

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