Bezirksliga-Vorschau

Lohauserholz unter Druck, SG will Serie ausbauen

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Die SG Bockum-Hövel hat mit Maik Rieping (links) den vierten Sieg im vierten Spiel vor Augen.

Die SG Bockum-Hövel grüßt von der Tabellenspitze der Fußball-Bezirksliga. Der TuS Germania Lohauserholz hingegen muss nach zuletzt zwei Niederlagen erst einmal wieder den Anschluss finden. Das gilt ganz besonders für die Hammer SpVg II, die weiter auf den ersten Punkt wartet.

SW Hultrop – TuS Germania Lohauserholz (So., 15 Uhr): 

Leichten Druck verspürt der TuS vor dem Gastspiel bei Aufsteiger Hultrop. „Wir dürfen uns erst gar nicht unten reintreiben lassen“, sagt Trainer Jörg Fiebig. Sein Team ist mit nur drei Zählern Tabellenelfter. Daher weiß Fiebig: „Wir müssen die drei Punkte holen.“ Hultrop ist allerdings ordentlich gestartet, hat als Neunter vier Zähler. „Halten wir dort nicht dagegen, wird es schwierig. Hultrop ist kampfstark“, so Fiebig, der das Problem der vergangenen beiden Partien ausgemacht hat: „Wir haben uns kaum Chancen erarbeitet und hatten zu viele Ballverluste im Aufbau.“ Der Coach betont aber auch: „Wir haben gegen Westönnen und Cappel verloren. Das sind sicher zwei Teams, die weit vorne zu erwarten sind.“ Dennoch gelte laut Fiebig: „Wir dürfen uns nicht darauf konzentrieren, was war, sondern darauf, was vor uns liegt.“ Das ist das Gastspiel in Hultrop, das Hölzken allerdings ohne Kevin Schiefer (Beruf), Manfrey Hessfeld (Ghana-Urlaub) und Frederic Ebel (Studienreise in Ungarn) bestreiten muss. Tobias Breiling (Magen-Darm) ist noch fraglich. 

SG Bockum-Hövel – Westfalia Soest (So., 15 Uhr): 

Nach der verkorksten Landesliga-Saison hat die Mannschaft der SG Bockum-Hövel wieder den Spaß am Fußball zurück gewonnen. Mit dem 2:0-Erfolg beim Mitfavoriten SV Drensteinfurt hat der Absteiger die alleinige Tabellenführung übernommen, die am Sonntag im Heimspiel gegen den Spielverein Westfalia Soest behauptet werden soll. „Wir freuen uns auf das zweite Heimspiel. Wir wollen unsere Serie natürlich ausbauen“, hofft Trainer David Schmidt auf den vierten Erfolg in Serie. „Allerdings wissen wir, dass Soest ein sehr unangenehmer Gegner ist und in dieser Liga auch jeden Kontrahenten schlagen kann.“ Unangenehm sei die Mannschaft – so Schmidt – vor allem deshalb, „weil sie auf dem Platz gerne Stimmung macht. Davon dürfen wir uns nicht beeindrucken und aus der Bahn werfen lassen“, erklärt der Coach. Simon Schroth und Marc Wohlrath sind derzeit angeschlagen. Ihr Einsatz ist fraglich. Markus Maier hat sich zuletzt einen Schienbeinbruch zugezogen und wird den Bockum-Hövelern zumindest drei Monate fehlen. Dafür kann Schmidt wieder auf Dawid Franica und Miguel Rafael Lopez Zapata zurückgreifen. Die Gäste aus Soest schlugen zuletzt die Reserve der Hammer SpVg deutlich mit 4:0 und rückten damit auf Rang vier der Tabelle vor. 

Hammer SpVg II – Westfalen Liesborn (So., 15 Uhr): 

„Wir werden erst einmal vor unserer eigenen Haustür kehren“, sagt Claudio Marzolla, Trainer der HSV-Reserve, mit Blick auf das anstehende Heimspiel gegen Westfalen Liesborn. Die Gründe: Null Punkte aus den ersten drei Partien und eine weitere große Unbekannte im kommenden Gegner, der zuletzt seine Hausaufgaben gemacht hatte und sich mit nun vier Zählern von den Abstiegsrängen entfernt hat. „Dem Ergebnis gegen Freckenhorst traue ich aber nicht so ganz“, kommentiert Marzolla den letztwöchigen 3:2-Erfolg Liesborns. „Soweit ich weiß, ist Freckenhorst nicht in Bestbesetzung angetreten. Deshalb kann ich keine Einschätzung abgeben“, fügt er an. Marzolla selbst steht trotz des missglückten Saisonstarts hoch motiviert an der Seitenlinie, zumal deutliche Fortschritte bei seiner Mannschaft erkennbar sind. Auch personell, beruhigt sich doch dort so langsam die Lage. Lediglich Justin Freeze und Ilke Alphan werden sicherlich auf der Ausfallliste stehen. Am vergangenen Wochenende gegen die Westfalia aus Soest musste der Coach mit ansehen, wie seine Schützlinge die Anfangsphase völlig verschliefen und gleich drei Gegentreffer kassierten. Und vorne, da fehlte die Kaltschnäuzigkeit: „Wir haben viel Lob vom Gegner geerntet. Davon können wir uns aber nichts kaufen. Wir müssen definitiv an der Chancenverwertung arbeiten. In manchen Situationen sind wir noch ziemlich grün hinter den Ohren“, so Marzolla. „Am Sonntag werden wir mit aller Macht versuchen, den ersten Sieg einzufahren.“

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