Volleyball

So lange feiert der HSC den Aufstieg in die Volleyball-Oberliga

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Vor guter Kulisse machte der HSC den Aufstieg perfekt

Es war eine lange Nacht in der Franz-Voß-Halle. Aber außergewöhnliche Erfolge müssen nun mal ausgiebig gefeiert werden.

Hamm  Bis halb vier am Sonntagmorgen hatten die Volleyballer des Hammer SC ihren Aufstieg in die Oberliga bejubelt und auch begossen. 

„Es war lustig und spaßig, aber auch anstrengend. Ich war froh, dass ich am Sonntag nicht so viele Termine hatte“, gab Spielertrainer Carsten Pahlplatz unumwunden zu.

Kein Konkurrent kann mit dem HSC mithalten

Dabei kam die Rückkehr in die Oberliga nach zweijähriger Abstinenz nicht sonderlich überraschend. Nach dem direkten Abstieg der Hammer Volleyballer aus der Regional- über die Ober- in die Verbandsliga hatte Pahlplatz mit seinem Team vor eineinhalb Jahren einen Neustart gewagt. „Aber unser Ziel war es schon, wieder hochzukommen“, sagt der 45-Jährige. 

Im vergangenen Jahr war der HSC in der Verbandsliga Zweiter geworden, da hatte sich das Team den Aufstieg vor der Saison schon als Ziel gesetzt. „Natürlich stellt man sich vor einer Spielzeit immer die Frage, ob es ein anderes Team gibt, das vielleicht noch stärker ist“, betont Pahlplatz. Doch letztlich stellte sich heraus, dass lediglich der TV Dresselndorf halbwegs mithalten konnte. Doch am Samstagabend schossen die Hammer auch diesen Konkurrenten mit 3:0 aus der Halle und sicherten sich damit bereits einen Spieltag vor Ende der Saison die Meisterschaft. „Jetzt sind wir da, wo die Mannschaft auch hingehört“, stellt Pahlplatz klar, wiegelt in Sachen Spielstärke der neuen Klasse aber gleich ein wenig ab. Denn dadurch, dass vor einigen Jahren die 3. Liga eingefügt wurde, hat sich das Niveau deutlich nach unten geschoben.

Kader ist breit aufgestellt

Daher haben die Hammer vor der Oberliga zwar Respekt, aber keine Angst – und fühlen sich gerüstet für die neue Herausforderung. „Mit Daniel Gerner als zweiten Zuspieler, Patrick Lange als Libero hatten wir uns schon vor dieser Saison breiter aufgestellt. Und da ich davon ausgehe, dass alle weiter machen, sehen wir der Oberliga entspannt entgegen“, so der Coach. 

Ein kleines Fragezeichen steht noch hinter dem erst zur Rückrunde zum HSC gestoßenen Eike Meyer, der in Dortmund wohnt. Da er aber in Hamm sein Referendariat absolviert, ist Pahlplatz auch in dieser Personalfrage optimistisch. Der Coach selber will auch weiter zur Verfügung stehen – sowohl als Trainer als auch als Spieler. „Mit zwei, drei Neuzugängen sind wir auch schon in Gesprächen. Da gehe ich davon aus, dass sie zu uns kommen“, meint der Routinier.

Umzug in eine andere Halle geplant

Fraglich ist nur, wo der HSC in der kommenden Saison seine Heimspiele austragen wird. Denn in der Helmut-Voß-Halle können die Zuschauer die Partien nur von hinten und nicht von der Seite aus verfolgen. „In dieser Halle kann man quer schlecht spielen. Es gibt dort keine entsprechenden Linien für ein Volleyballfeld. Wir müssten die immer extra aufkleben. Und das ist ein hoher Aufwand“, sagt der Coach, der sich daher für das neue Spieljahr einen Umzug in die Sporthalle des Beisenkamp-Gymnasiums vorstellen kann.

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