Eishockey

Hammer Eisbären blamieren sich gegen Dinslakener Kobras

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Die Hammer Eisbären liefen gegen Dinslaken nur hinterher.

Saft- und kraftlos präsentierten sich die Hammer Eisbären am Freitagabend bei der 3:8-Heimpleite in der Eishockey-Regionalliga gegen die Dinslakener Kobras. Die aktuelle Form lässt für das Heimspiel am Sonntag gegen Herford Schlimmes befürchten.

Hamm - Lange Gesichter in Werries. Mit der 3:8 (1:4, 2:2, 0:2)-Heimniederlage vor 602 Zuschauern gegen die Dinslakener Kobras haben sich die Hammer Eisbären in der Eishockey-Regionalliga West kräftig blamiert und einen enttäuschten Trainer Ralf Hoja hinterlassen. „Das war eine Katastrophe, eines der schlechtesten Spiele, seitdem ich hier Trainer bin“, meinte der Coach. „Das Selbstvertrauen hat komplett gefehlt.“ 

Zwei Gegentreffer in Überzahl

Peinlich, wie zerfahren und undiszipliniert die die Gastgeber im ersten Drittel auftraten. Dabei gelangen den Kobras aus Dinslaken sogar zwei Treffer in Unterzahl. Schon nach drei Minuten war Dominick Spazier zum 0:1 erfolgreich. Benedikt Hüsken (6.) erhöhte auf 0:2, obwohl die Eisbären einen Mann mehr auf dem Eis hatten. Kevin Trapp gelang (11.) zwar der Anschluss, doch auch danach wurde das Spiel der Hammer nicht flüssiger. Dinslaken agierte entschlossen und eiskalt, nutzte auch einmal eine Überzahl durch Leon Taraschewski zum 1:3. Und als dann kurz vor Drittelende ausgerechnet dem Ex-Hammer Martin Benes nach einem Fehler von Goalie Sebastian May das 1:4 (19.) – erneut in Unterzahl – gelang, war Eisbären-Trainer Ralf Hoja endgültig bedient, stapfte wütend in Richtung Kabine. 

Wiedergutmachung angesagt

Doch es wurde nicht besser. Dennis Appelhans (28.) und Benes (32.) schraubten das Ergebnis auf 1:6, ehe Kevin Thau (35.) und Kevin Orendorz (40.) verkürzten. Als dann Hüsken (47.) das 3:7 markierte, war der Widerstand der Hammer endgültig gebrochen. Alexander Zaslavski traf für die Kobras noch zum 3:8 (53.). Am Sonntag ist um 18.30 Uhr gegen den Tabellenzweiten aus Herford in erster Linie Wiedergutmachung angesagt.

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