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Aufholjagd der Eisbären kommt zu spät

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Von: Boris Baur

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Kevin Trapp leitete in Krefeld mit seinem Tor zum 1:5 die Hammer Aufholjagd ein.
Kevin Trapp leitete in Krefeld mit seinem Tor zum 1:5 die Hammer Aufholjagd ein. © Robert Szkudlarek/Digitalbild

Das erste der beiden Spiele am Wochenende gegen den Krefelder EV ist für die Hammer Eisbären nicht nach Wunsch verlaufen. Beim Tabellennachbarn in der Eishockey-Oberliga Nord setzte es eine am Ende unnötige 4:6 (0:3, 0:2, 1:4)-Niederlage.

Krefeld – Am Sonntag um 18.30 Uhr werden die Eisbären sicherlich mit einer Menge Wut im Bauch auf die Revanche auf eigenem Eis drängen, denn den Erfolg in Krefeld haben sie in den ersten beiden Dritteln fahrlässig verspielt. „Da waren wir im Tiefschlaf“, meinte Team-Manager Jan Koch.

Nach nicht einmal zwei Minuten gerieten die Hammer bereits in Rückstand, als Adrian Grygiel den Puck in einer unübersichtlichen Situation vor dem Tor über die Linie stocherte. Die Eisbären bekamen erst langsam Zugriff auf die Partie, Chris Schutz, Artjom Alexandrov und Jesse Roach ließen ihre Chancen aber ungenutzt. Der ehemalige Zweitliga-Keeper Patrick Klein hielt seinen Kasten sauber. Krefeld agierte zielstrebiger und erhöhte in der 13. Minute durch Luca Hauf. Drei Minuten später schloss Grygiel einen Konter zum 3:0 ab.

Auch im zweiten Durchgang hatten die Eisbären ihre Chancen, doch entweder stand Klein im Weg oder es fehlte an der Durchschlagskraft. Und in der Abwehr die Entschlossenheit. „So wie wir heute verteidigen, würden wir auch gegen eine Schülermannschaft verlieren“, meinte Team-Manager Jan Koch in der Drittelpause entnervt. Maciej Rutkowski (29.) und Marcel Mahkovec (33.) schossen die Treffer für den KEV.

5:4 und Chancen auf das fünfte Tor.

Die Partie schien entschieden, doch die Gäste zeigten Kämpferherz. Kevin Trapp leitete mit einem abgefälschten Schuss die Aufholjagd ein (42:18). Michél Limböck (46.) und Artjom Alexandrov (49.) sorgten für neue Hoffnung im Hammer Lager. Chris Schutz gelang sechs Minuten vor Schluss sogar der Anschlusstreffer. „Wir waren drauf und dran den Ausgleich zu machen“, meinte Koch. Doch die Möglichkeiten dazu blieben ungenutzt. Als die Eisbären dann Keeper Marvin Nickel rausnehmen, traf Krefeld ins leere Tor.

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