Eishockey

Nach Lauterbach folgen die Halbfinals gegen Dortmund

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Nach überstandener Grippe steht Kevin Thau am Freitag in Lauterbach wieder auf dem Eis.

Hamm Die Paarungen für das Play-off-Halbfinale der 1. Eishockey-Liga West stehen bereits fest. Spitzenreiter Ratinger Ice Aliens muss sich mit den Lauterbacher Füchsen auseinandersetzen, die am Freitag (20 Uhr) zum letzten Endrundenspiel die Hammer Eisbären empfangen.

Hamm trifft im ersten Vorschlussrundenspiel am Sonntag (18.30 Uhr) auf die Eisadler aus Dortmund. Ob in Werries oder auswärts, entscheidet sich Freitagabend. Behaupten die Eisbären Rang zwei vor den Dortmundern (beide 33 Punkte), treten sie am Sonntag zunächst im Eissportzentrum an der Westfalenhalle an und bestreiten das entscheidende Halbfinal-Rückspiel am Freitag, 11. März, vor eigenem Publikum. Bei Punktgleichheit nach zwei Begegnungen entscheidet die Tordifferenz. Ist diese ebenfalls ausgeglichen, gibt es ein Penaltyschießen.

„Bei zwei Spielen ist es nicht so wichtig, ob wir erst auswärts oder daheim antreten“, sagt Hamms Trainer Daniel Galonska. Die Eisbären fahren daher recht locker nach Lauterbach. Gegen die Luchse haben sie in dieser Saison noch nicht verloren. „Es ist aber zuletzt immer enger geworden“, betont der Eisbären-Coach, der angesichts der Sonntag-Aufgabe gegen die Dortmunder auch an Kräftesparen denkt. „Das wird Lauterbach genau so tun“, meint der Coach, der freiwillig auf die beiden angeschlagenen Finnen Lari Mäkijärvi und Mikael Paunio verzichten wird, um sie zu schonen. Ibrahim Weißleder und Tim Pietzko stehen in Hessen aus beruflichen Gründen nicht zur Verfügung. Dafür kehren Kevin Thau und Thomas Ehlert in das Team zurück. Auch die Förderlizenzspieler aus Iserlohn werden auflaufen.

„Unser Ziel ist klar abgesteckt. Wir wollen ins Finale und Meister werden“, erklärt Galonska. Die Saison wäre dann für die Hammer in zwei Wochen endgültig beendet. Eine Relegation mit den Nord-Oberligisten wird es nicht geben, weil alle Klubs aus der 1. Liga West und den Regionalligen Nord und Ost auf den Aufstieg verzichten. Die Hammer werden daher auch in der kommenden Saison in der 1. Liga West spielen.

Ob weiter unter der Regie von Galonska, wird sich zeigen. „Unser Wunsch wäre das“, bestätigt Eisbären-Pressesprecher an Jan Koch. „Wir haben erste Gespräche mit dem Trainer geführt.“ Auch Galonska signalisiert öffentlich die Bereitschaft, zu verlängern. „Wir sind uns aber bisher nicht einig geworden. Es müssen noch einige Punkte geklärt werden“, erklärt der Trainer.

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