Duell gegen Spitzenreiter

Negativserie der Hammer Eisbären soll reißen

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Igor Furda (links) will mit den Hammer Eisbären die Niederlagenserie beenden.

HAMM - Unterschiedlicher könnten die Aufgaben für die Hammer Eisbären nicht sein. Am Freitag empfängt der Eishockey-Oberligist den Spitzenreiter EV Duisburg in der Eishalle am Maxipark (20 Uhr). Am Sonntag (18.30 Uhr) geht es für das Team von Trainer Daniel Galonska zum Schlusslicht Neusser EV. Spätestens dort soll Hamms Niederlagenserie reißen.

Fünf Mal haben die Eisbären zuletzt verloren. Dass sie ausgerechnet gegen das beste Team der Oberliga West eine sechste Niederlage verhindern können, ist unwahrscheinlich. Das weiß auch Galonska: „Wir sind gegen Duisburg absoluter Außenseiter. Aber dass uns diese Rolle steht, haben wir in dieser Saison ja schon bewiesen. Wir können jedenfalls komplett befreit aufspielen, denn wir haben nichts zu verlieren“, sagte der Coach.

Er muss auf den verletzten Torhüter Marc Fleischer verzichten (Adduktorenzerrung und Leistenprellung). Für ihn wird Lukas Schaffrath, Förderlizenzspieler der Düsseldorfer EG, neben Thomas Mende in den Kader rücken, in dem wohl auch wieder Ibrahim Weißleder (Schulterverletzung) stehen könnte.

Nils Hoffmann fehlt gegen Duisburg aus beruflichen Gründen. Am Sonntag in Neuss wird der Iserlohner, der beim 3:6 am vergangenen Sonntag gegen den EHC Neuwied als dritter Eisbär nach Oliver Kraft und Kevin Trapp in dieser Saison sein erstes Oberliga-Tor erzielt hatte, wieder dabei sein. „Nils hat die ersten Partien gebraucht, um sich an das Tempo zu gewöhnen. Gegen Neuwied hat er ein super Spiel gemacht, und er wird sich noch weiter steigern“, lobte Galonska. „Seine positive Entwicklung und die der anderen jungen Spieler bestätigt uns darin, auf Talente zu setzen.“

Zum Tabellenletzten wird Hamms Trainer zudem die Iserlohner Förderlizenspieler Kraft und Til-Lukas Schäfer mitnehmen. Die Eisbären wollen mit einem vollen 20+2-Kader und vier Reihen antreten. „In Neuss gibt es keine Ausreden. Wir haben uns mal wieder drei Punkte verdient. Die sollten gegen Neuss in Reichweite sein, wenn wir konzentriert spielen“, so Galonska, der warnte: „Neuss hatte einige knappe Ergebnisse gegen Top-Teams. Wir sollten unseren 7:1-Sieg im ersten Spiel nicht als Maßstab nehmen.“ - sst

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