Erfolgsserie der Eisbären reißt erst im Penaltyschießen

+
Kassierte die erste Niederlage: Eisbären-Trainer Milan Vanek.

DUISBURG -  Die Erfolgsserie der Hammer Eisbären ist gerissen. Im siebten Spiel unter der Regie ihres neues Trainers Milan Vanek kassierten sie die erste Niederlage. Am Freitagabend verloren sie in der vierten Begegnung der Endrunde in der Eishockey-Oberliga West bei den Füchsen Duisburg nach einer taktischen starken Leistung im Penaltyschießen recht unglücklich mit 2:3 (2:0, 0:0, 0:2).

Erst 15 Sekunden vor Schluss gelang den Gastgebern dabei der Ausgleich. Dennoch kommt es am Sonntag um 18.30 Uhr am Maximilianpark zum echten Spitzenspiel gegen Tabellenführer Frankfurt. Die Löwen setzten sich im Hessen-Derby gegen die Kassel Huskies durch.

Die Hammer begannen vor 1 200 Zuschauern in der Scania-Arena sehr diszipliniert. Sie konzentrierten sich auf die Defensivarbeit, lauerten dabei immer wieder auf Konter. Die Füchse machten zwar das Spiel, doch weitaus effektiver agierten die Gäste. Schon direkt nach dem ersten Bully hatten die Eisbären eine gute Chance durch Joseph Lewis, die sie aber nicht nutzten. Doch nach sechs Minuten hieß es 0:1, als Dennis Palka ein genaues Zuspiel von Andre Mangold eiskalt verwertete. Erst nach 16 Minuten besaßen die Duisburger ihre erste Riesenchance, doch Hamms Goalie Christian Wendler erwies sich einmal mehr als sicherer Rückhalt. Als dann auch noch Igor Furda (20.) nach Vorarbeit von Ibrahim Weißleder die Hartgummischeibe zum 0:2 in den Winkel des Duisburgr Kastens hämmerte, gab es lange Gesichter bei den Füchse-Fans.

Die Gäste knüpften auch im zweiten Abschnitt nahtlos an ihre gute Leistung an. Palka besaß kurz nach Wiederbeginn nach einem Konter die Möglichkeit zum 0:3, doch wurde er im letzten Augenblick noch gestört. Christian Gose traf (32.) nur den Pfosten des Füchse-Tores. Das gelang auch dem Duisburger Fischbach auf der anderen Seite (35.), nachdem er Schlussmann Wendler schon umspielt hatte. In Unterzahl vergab dann kurz vor der zweiten Sirene Lewis nach einem Konter die große Chance für die Eisbären, zu erhöhen.

Erst in der 55. Minute kamen die Gastgeber zum Anschluss durch Joel Keussen. In der Schlussminute nahmen sie ihren Goalie vom Eis. Und 15 Sekunden vor dem Ende gelang Daniel Schmölz das glückliche 2:2. Nach torloser Overtime war es Jack Paul, der den entscheide - fl

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das Login-Formular anmelden.
Netiquette
Hinweis: Kommentieren Sie fair und sachlich! Rassistische, pornografische, menschenverachtende, beleidigende oder gegen die guten Sitten verstoßende Äußerungen sind verboten und werden gelöscht.

Kommentare