Eishockey

Warum es für die Eisbären jetzt ganz eng wird

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Jetzt wird es für die Hammer Eisbären im Kampf um die Meisterschaft in der Eishockey-Regionalliga West sehr eng.

Herford - Das Team von Trainer Ralf Hoja verlor nach der 2:7-Heimniederlage vom vergangenen Freitag auch die zweite Partie am Sonntagabend beim Herforder EV mit 1:4 (0:1, 0:1, 1:1) und braucht ein kleines Wunder, um sich noch Hoffnungen auf den Titel zu machen. „Jetzt heißt es siegen oder Sommerpause“, sagte Eisbären-Geschäftsführer Jan Koch. „Aber beide Halbfinal-Serien gingen auch über fünf Spiele. Noch ist nichts verloren. Wir müssen jetzt aber Gas geben.“

Dabei hatten die Hammer die ersten zehn Minuten der Partie dominiert und großes Pech, dass Kevin Orendorz nach 35 Sekunden nur den Pfosten traf. Wie eine kalte Dusche traf die Eisbären dann in der neunten Minute der Führungstreffer für Herford, als Tommy Kuntu-Blankson gegen seinen früheren Klub zum 1:0 traf und dafür sorgte, dass sich die Eisbären erst einmal neu sortieren mussten.

Das gelang den Gästen aber nur bedingt, denn im zweiten Drittel legte Herford nach. In der 23. Minute erhöhte Benjamin Skinner auf 2:0. Doch damit nicht genug. Denn in der 36. Minute schnappte sich Killian Hutt die Scheibe, traf mit einem Schuss ins lange Eck zum 3:0 und sorgte für große Ernüchterung bei den im Spiel nach vorne viel zu harmlosen Eisbären.

Im Schlussabschnitt ließ Skinner vor ausverkauftem Haus den vierten Treffer zum 4:0 folgen (41.). Das Ehrentor durch Kevin Orendorz zum 1:4-Endstand (57.) war nur noch Ergebniskosmetik. „Der Wille war da. Aber wir waren nicht konsequent in Richtung Herforder Tor“, so Koch. 

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