Eishockey

Ernüchterung für Eisbären in der Overtime

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Milan Svarc und die Eisbären überwanden Heerenveens Torhüter Martyn Oosterwijk erst im letzten Drittel zum ersten Mal.

Hamm – Im ersten Heimspiel des neugegründeten Interregio Cup mit Gegner aus Belgien und den Niederlanden haben es die Hammer Eisbären spannend gemacht. Gegen die Unis Flyer Heerenveen verloren sie nach einer Aufholjagd erst in der Verlängerung mit 3:4 (0:1, 0:1, 3:1, 0:1).

„Das war 40 Minuten Magerkost, aber im letzten Drittel haben wir richtig Gas gegeben. Mit dem dünnen Kader müssen wir mit dem einen Punkt zufrieden sein“, meinte Hamms Trainer Ralf Hoja. Bei den Gastgebern zogen vor 467 Zuschauern in der Helinet-Eissporthalle nur 16 gesunde Spieler inklusive Torhüter Schlittschuhe an.

Heerenveen übernimmt die Kontrolle

Die ersten Chancen hatten die Gastgeber: Kevin Trapp verpasste frei vor dem niederländischen Keeper Martyn Oosterwijk in der dritten Minute das 1:0. Eine Minute später fand auch Milan Svarc im Torwart seinen Meister. Die Gäste, die in ihrer BeNe-League ungeschlagener Spitzenreiter sind, übernahmen aber bald die Kontrolle. Die Flyers ließen die Scheibe gut laufen, drängten Hamm so in die Defensive. In der zehnten Minute verhinderte Eisbären-Schlussmann Marius Dräger gegen Kenny Welles den Rückstand. In Unterzahl war er aber machtlos, als erst Adam Bezak die Latte traf, den Puck dann zu Jord Smit leitete, der zur verdienten Führung einschob (16.).

Hamm drängt, Heerenveen trifft

Im Mitteldrittel kontrollierte Heerenveen zunächst weiter die Partie, doch zur Mitte des Abschnitts befreiten sich die Eisbären, Svarc, Martin Köchling, Trapp, Thomas Ehlert und Igor Furda hatten innerhalb kurzer Zeit den Ausgleich auf dem Schläger. Mitten in diese Drangphase hinein erwischte Jasper Nordemann aus dem Gewühl vor Dräger Hamm mit dem 0:2 auf den falschen Fuß (15.).

Thau gleicht 17 Sekunden vor Schluss aus

Den letzten Durchgang eröffnete Marvin Cohut mit einem Abstaubertor (43.), doch noch in der gleichen Minute rutschte Dräger ein Schuss von Trevor Hunt durch die Schoner. Dustin Demuth markierte aber schnell den erneuten Anschlusstreffer (44.). Die Eisbären waren besser im Spiel und verdienten sich den späten Ausgleich. Während Trapp auf der Strafbank saß, gelang Kevin Thau 17 Sekunden vor Schluss das 3:3. In Overtime erzielte Trevor Petersen aber den Siegtreffer der Gäste (64.).

Sonntag nach Herford

Am Sonntag wartet wieder die Regionalliga auf die Eisbären. Um 18.30 Uhr sind sie bei den Herford Devils zu Gast und wollen sich für die 4:6-Pleite im ersten Aufeinandertreffen revanchieren.

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