Eishockey

Nach sechs Siegen in Folge erwischt es die Eisbären in Herford

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Einziger Eisbären-Torschütze: Kevin Thau (rechts).

Nach sechs Siegen in Serie in der Eishockey-Regionalliga mussten die Hammer Eisbären beim Herforder EV wieder als Verlierer vom Eis gehen.

Herford - Das Team von Trainer Ralf Hoja unterlag mit 1:3 (0:1, 1:1, 0:0). „Das war zu wenig und zu passiv. Nach vorne waren wir zu ungefährlich. Daher geht der Sieg von Herford auch in Ordnung“, sagte Eisbären-Manager Jan Koch.

Bereits nach dem ersten Drittel hatten die Eisbären mit 0:2 in Rückstand gelegen. Nach einer Zeitstrafe gegen Marc Polter nutzten die Ostwestfalen die Überzahlsituation zum Führungstreffer aus, als Guillaume Naud die Übersicht behielt und zum 0:1 abstaubte (10.). Vier Minuten später legte Herford nach. Wieder waren die Gastgeber bei einem Abpraller aufmerksamer, und Jörn Weinkamp markierte das 0:2 (14.). Trotz der zwei Treffer hatten die Zuschauer im Anfangsdrittel allerdings kein schönes Spiel gesehen. „Aufgrund der vielen Ausfälle auf beiden Seiten war aber auch kein spielerischer Leckerbissen zu erwarten“, sagte Koch und forderte in der ersten Pause: „Wir müssen uns jetzt reinkämpfen und die Kurve kriegen.“

In der Tat wurden die Eisbären im Mittelabschnitt stärker und schafften durch Kevin Thau den Anschlusstreffer. Nach einem Pass von Igor Furda scheiterte der Hammer Stürmer beim ersten Versuch an HEV-Goalie Jendrik Allendorf, schob den Abpraller aber zum 1:2 ein (34.). Aber nur vier Minuten später stellte Maximilian Droick – ebenfalls nach einem Abpraller – den alten Abstand zum 1:3 wieder her (38.).

Trotz aller Bemühungen schafften die Eisbären im Schlussdrittel keinen Treffer mehr, so dass Herford am Ende verdient die Oberhand behielt und die Eisbären mit einer 1:3-Niederlage auf die Heimreise schickten.

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