Unglückliche 3:4-Niederlage in Leipzig

Eisbären verlieren bei den IceFighters nach starker Leistung und Verlängerung

Eisbären-Stammkeeper Sebastian May musste in Leipzig bereits nach etwas mehr als vier Minuten angeschlagen das Eis verlassen
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Eisbären-Stammkeeper Sebastian May musste in Leipzig bereits nach etwas mehr als vier Minuten angeschlagen das Eis verlassen.

Das war knapp. Im letzten Spiel des Jahres 2020 verlieren die Hammer Eisbären bei den IceFighters Leipzig in der Overtime mit 3:4.

Die Hammer Eisbären haben das letzte Spiel des Jahres in der Eishockey-Oberliga Nord nach einer starken Leistung zwar unglücklich verloren, aber einen Punkt gewonnen. Denn das Team von Ralf Hoja unterlag am späten Mittwoch den IceFighters Leipzig erst in der Verlängerung mit 3:4 (1:2, 1:1, 1:0, 0:1). „Kompliment, das war eine Willensleistung. Die Mannschaft hat sich reingehauen und gekämpft“, meine Eisbären-Manager Jan Koch.

Torhüter May muss nach vier Minuten raus

Die Hammer, ohnehin schon ohne Maaßen, Demuth, Dotter und Dresch-mann angereist, mussten nach vier Minuten den nächsten Rückschlag hinnehmen. Sebastian May musste ausgewechselt werden, nachdem der Leipziger Israel in den Eisbären-Keeper hineingerauscht war und diesen am Kopf getroffen hatte. May wurde durch Marvin Nickel ersetzt, der beim 1:0 nach 7:27 Minuten Spielzeit von Florian Eichelkraut kalt erwischt wurde und beim zweiten Leipziger Treffer durch Hannes Albrecht (12:40) chancenlos war, nachdem sich die Hammer auskontern ließen.

Nur knapp eine Minute zuvor hatte Kevin Orendorz auf Vorarbeit des Ex-Leipzigers Gianluca Balla zum 1:1-Ausgleich getroffen. „Wir hatten relativ viele Torchancen und sind trotz des Rückstands gut im Spiel“, meinte Eisbären-Manager Jan Koch nach dem ersten Drittel optimistisch.

Starkes Mitteldrittel macht Hoffnung

Die Zuversicht im Hammer Lager hielt sich auch nach dem Mitteldrittel, obwohl die Eisbären zunächst durch einen Konter das dritte Gegentor durch Connor Hannon kassierten (26:45). Genau 20 Sekunden später war die Partie wieder offen, nachdem Tobias Schwab einen Abpraller zum 3:2-Anschluss nutzte (27:05). Beste Chancen zu weiteren Toren vergaben Orendorz nach einem Alleingang sowie Thomas Lichnovsky freistehend vor Leipzigs Keeper Patrick Glatzel. „Wir sind weiter gut im Spiel, alles ist völlig offen“, meinte Jan Koch in der zweiten Pause.

Orendorz schießt Eisbären in die Verlängerung

Das bestätigte sich im Schlussdrittel, denn nach genau vier Minuten sorgte Kevin Orendorz mit seinem zweiten Treffer für den 3:3-Ausgleich, und nach drei schadlos überstandenen Zeitstrafen war die Verlängerung erreicht. Darin beendete Connor Hannon nach 3:31 Minuten und einem Konter die Partie. „Vielleicht wollten wir da zuviel“, meinte Koch. Kurz zuvor hatte Kevin Thau für Hamm die Latte getroffen. Lob gab’s am Ende für May-Vertreter Nickel: „Er hat es, wie alle anderen, klasse gemacht“, meinte Jan Koch.

Am Neujahrstag folgt schon das nächste Heimspiel. Dann empfangen die Eisbären um 20 Uhr in Werries die Hamburg Crocodiles.

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