Eishockey

Hammer Eisbären vor Verfolgerduell gegen die Bären Neuwied

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Zurück im Team der Hammer Eisbären: Kevin Orendorz (rechts).

Die Siegesserie der Hammer Eisbären. Im Verfolgerduell mit den Bären Neuwied wollen sie einen neuen Anlauf nehmen.

Hamm - Nach dem schwachen Start in der Eishockey-Regionalliga hatten sich die Hammer Eisbären nach und nach in die Saison gespielt und zuletzt gar mit sechs Siegen in Folge den Sprung bis auf Rang zwei hinter der EG Diez-Limburg gemacht. Erst das 1:3 in Herford am Sonntag beendete die Hammer Serie.

Wenn es nach Trainer Ralf Hoja geht, soll das Team allerdings schon am Freitag im Heimspiel gegen die Bären Neuwied (20 Uhr/Helinet Arena) einen neuen Anlauf nehmen, der der Mannschaft bis zum Ende der Hauptrunde möglichst großes Selbstvertrauen einhauchen soll.

Viel mehr lässt sich aus der aktuellen Runde ohnehin nicht herausziehen, dient sie doch nur dazu, eine Mannschaft zu ermitteln, die an der nächsten Runde nicht mehr teilnehmen darf. Dieses Team steht mit dem Neusser EV, der bisher erst zwei Zähler sammelte, so gut wie fest. 

Hoja: "Darauf brennen wir"

Die restlichen Mannschaften starten anschließend Ende Januar in einen neuen Vergleich, in dem dann die vier Play-off-Teilnehmer ausgespielt werden. „Jetzt zu einer neuen Serie anzusetzen, ist unser Ziel“, versichert Eisbären-Trainer Hoja. „Denn langsam wird es enger, die Runde geht dem Ende zu, und wir wollen gegen Neuwied eine gute Leistung zeigen. Darauf brennen wir nach dem nicht so guten Spiel in Herford.“

Die noch in Ostwestfalen sehr angespannte personelle Situation hat sich ein wenig gebessert. So wird Kapitän Tim Pietzko ebenso wieder zur Mannschaft stoßen wie Kevin Orendorz. Milan Svarc wird allerdings aufgrund einer Schulterverletzung noch länger ausfallen, und auch Michal Spacek wird noch einige Zeit raus sein. „Trotzdem bin ich sicher, dass wir eine spielfähige Mannschaft zusammen kriegen sollten“, sagt Hoja, der kein Freund davon ist, lange zu lamentieren. „Das sind jetzt diese Spiele, in denen wir versuchen können, das eine oder andere auszuprobieren“, sagt er. „Da jammere ich nicht groß herum. Und in der nächsten Runde geht es ja mit null Punkten wieder los. “

Schon das vierte Duell in dieser Saison

Es ist das vierte Aufeinandertreffen der Eisbären in der laufenden Hauptrunde mit den Bären Neuwied. Nachdem die Hammer zum Saisonauftakt in Neuwied mit 2:7 ordentlich unter die Räder gekommen sind, folgten ein knapper 3:2-Heimsieg und die 4:2-Revanche, erneut in Neuwied. Diese Partie war gleichzeitig die letzte von Trainer Carsten Billigmann auf der Bank der Neuwieder, der sich seitdem wieder ganz auf seine Manager-Aufgaben im Verein konzentriert. Als Trainer wurde Leos Sulak verpflichtet, den die Bären schon im Sommer auf dem Schirm, damals aber als finanziell zu unsicher angesehen hatten. „Der neue Coach bringt Struktur in das Spiel der Mannschaft“, schätzt Hoja Neuwied nun noch stärker ein. „Die Mannschaft ist für mich einer der Topfavoriten auf die Meisterschaft.“

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