Eishockey

Hammer Eisbären verabschieden sich mit Pleite in die Playoffs

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Unzufrieden: Eisbären-Coach Ralf Hoja.

Das hatten sich die Eisbären anders vorgestellt. Im letzten Spiel der Hauptrunde kassierten die Hammer in der Eishockey-Regionalliga vor 449 Zuschauern  eine 3:5 (1:3, 1:2, 1:0)-Niederlage gegen den Tabellenvierten EG Diez-Limburg.

Hamm -  „Das war viel Stückwerk“, sagte Trainer Ralf Hoja. Womöglich war es vor dem ersten Playoff-Viertelfinale am Freitag gegen Neuss aber auch ein Dämpfer zur rechten Zeit: „Wir sind jetzt auf dem Boden der Tatsachen“, so Hoja. Für Hauptrunden-Meister Hamm bedeutete das 3:5 die fünfte Niederlage im 36. Saisonspiel.

Diez-Limburg stellte das bessere Team. Laut Hoja, dem Lukas Novacek und Kevin Thau aus der ersten Sturmreihe fehlten, agierten die Gäste spielerisch sogar „eine Klasse besser“. Das machte sich bereits nach 200 Sekunden bezahlt. Konstantin Firsanov erzielte die Führung. Michal Spacek gelang zwar die schnelle Antwort (9.). Doch Sekunden später traf Florian Böhm aus dem Gewühl für Diez-Limburg (10.). Matthew Schön verpasste den erneuten Ausgleich (12.). Stattdessen legten die Gäste durch Tobias Schwab das 3:1 nach (13.). Die Eisbären hingegen machten zu wenig aus ihren Möglichkeiten.

Im zweiten Drittel entwickelten sich hingegen kaum noch Chancen. Eine der wenigen verwertete Kevin Trapp auf Vorarbeit von Thomas Lichnovsky – 2:3 (23.). Die Aufholjagd blieb aber aus, Diez-Limburg nutzte die vielen Zeitstrafen der Eisbären. Erst traf Alexander Engel in Überzahl (28.), dann Jeffrey Smith (36.). So bewahrheitete sich ein alter Spruch: „Spiele werden nicht auf der Strafbank gewonnen.“ Zumal die Hammer Abwehr nicht immer einen sattelfesten Eindruck hinterließ.

Immerhin: Das Aufbäumen im Schlussabschnitt war zunächst klar zu erkennen. In Überzahl spielte Orendorz Spacek frei, der traf per Lupfer zum 3:5 (43.). Drei weitere Überzahl-Situationen boten sich den Hammern. Doch Orendorz und Martin Köchling verpassten es, noch einmal für weitere Spannung zu sorgen. „Jetzt gilt es, gegen Neuss den Schalter umzulegen“, sagte Eisbären-Coach Hoja.

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