Hammer Eisbären verlieren bei den Kassel Huskies mit 2:7

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Igor Bacek

KASSEL -  20 Minuten lang hatten die Hammer Eisbären im Endrunden-Spiel der Eishockey-Oberliga West bei den Kassel Huskies auf eine Überraschung hoffen dürfen, doch dann kassierten sie die erwartete Niederlage. Mit 7:2 (1:2, 3:0, 3:0) siegte der Liga-Zweite gegen die zum Schluss aussichtslosen Hammer.

„Wir sind super ins Spiel gekommen“, sagte Eisbären-Teammanager Thorsten Licht. „Das war richtig schön. Noch schöner wäre es gewesen, wenn es so weiter gegangen wäre. Aber wir wissen auch, wer der Gegner war.“

Die Huskies hatten im Vorfeld der Partie die Nachricht von der drohenden Insolvenz zu verarbeiten. Bereits heute entscheidet sich, wie es weitergeht, wobei der Spielbetrieb und selbst ein möglicher Aufstieg der Mannschaft nicht gefährdet sein sollen.

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Den weitaus besseren Start in die Begegnung erwischten die Hammer. Dreimal versuchten sie es aus aussichtsreicher Position vergeblich, dann zappelte der Puck im Netz. Karl Jasik hatte einen katastrophalen Fehlpass der Huskies zum Break genutzt – nach Vorarbeit von Michael Potthoff (3.). Jürgen Rumrich, Coach der Gastgeber, hatte genug gesehen und nahm schon früh eine Auszeit, die wenig brachte. Denn nach acht Minuten legte Jasik in Überzahl seinen zweiten Treffer nach. Und auch in der Folge hörte man nur die wenigen Hammer unter den 1 466 Fans in der Halle. In der 17. Minute weckte dann allerdings Gregor Stein die Huskies mit dem Anschlusstreffer, und danach hatten die Eisbären drei stürmische Minuten zu überstehen, was mit Glück und Geschick gelang.

Das Spiel war im zweiten Drittel gerade zwei Minuten als, als der Ausgleich fiel. Wie schon beim ersten Kasseler Treffer sah Christian Wendler im Hammer Tor unglücklich aus, denn der Puck prallte von der Bande am herauseilenden Goalie vorbei, und Michael Christ brauchte nur noch einzuschieben. Michel Maaßen hatte danach noch einmal Pech, als er den Pfosten traf (25.), und zu allem Unglück verletzte sich auch noch Igor Bacek nachdem er einen Schuss abbekommen hatte und erst im dritten Drittel zurückkam. Brad Snetsinger mit dem 3:2 (29.) nach einem Konter und Kyle Doyle (30.) sorgten wieder für normale Verhältnisse.

Im Schlussabschnitt hielten die Gäste das Ergebnis bis zur 46. Minute, dann waren Alex Heinrich zum 5:2 und Kyle Doyle per Doppelschlag zur Stelle. Den Schlusspunkt setzte Christian Billich sechs Minute vor dem Ende – gegen jetzt absolut chancenlose Hammer. - güna

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