Eishockey

Hoja sauer: Hammer Eisbären unterliegen Spitzenreiter Diez-Limburg

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Die Eisbären verloren deutlich gegen Diez-Limburg.

Deutliche Niederlage für die Hammer Eisbären in der Eishockey-Regionalliga West: Mit (0:0, 0:2, 0:4) unterlag das Team vor 601 Zuschauern dem Spitzenreiter EG Diez-Limburg in der Helinet-Arena.

Hamm – Dabei hatten die Gastgeber zunächst die besseren Möglichkeiten. Am Ende ging dem personell dezimierten Kader aber die Luft aus, was Eisbären-Coach Ralf Hoja aber nicht als Entschuldigung gelten lassen wollte. „Von zwei schlechten Mannschaften hat die bessere gewonnen“, stellte er angefressen fest. Am Sonntag treffen die Eisbären zuhause auf Schlusslicht Neuss (18.30 Uhr/Helinet Halle).

Etliche Verletzte und Erkrankte hatte Hoja im Vorfeld der Partie beklagt. Am Ende waren es immerhin 16 Spieler inclusive der beiden Goalies, weil sich Mike Ortwein, Thomas Lichnovsky und Kevin Orendorz doch noch dienstfähig gemeldet hatten. Limburg attackierte zunächst früh, versuchte, die Eisbären unter Druck zu setzen, aber die schafften es geschickt, das Feld mit ein, zwei langen Pässen zu überbrücken und kamen so durch Oliver Kraft zur ersten guten Möglichkeit (3.). Fortan wurde Diez vorsichtiger im Spielaufbau, setzte mehr auf Defensive – wohl auch, weil die 2:8-Niederlage aus dem letzten Heimspiel gegen die Eisbären in den Köpfen steckte.

Gute Chancen für die Gastgeber - Führung für den Tabellenführer

Nach sechs Minuten spielte Hamm zwar erstmals in Unterzahl, kam aber durch Kevin Trapp zu seiner nächsten guten Möglichkeit. Der scheiterte aber am gut reagierenden Jan Guryca im Tor der Gäste. Es folgte eine Doppelchance für Lichnovsky und Kapitän Tim Pietzko, die ebenso ohne Krönung blieb, wie ein Sololauf von Kevin Thau (11.). Auf der anderen Seite meldete sich Konstantin Firsanov zu Wort, doch er scheiterte wie Alexander Seifert eine Minute später an Sebastian May im Hammer Tor.

Auch im zweiten Drittel hatten zunächst die Eisbären die Möglichkeiten: Thau auf Trapp – doch, der traf die Scheibe nicht richtig (29.). Zwei Minuten später lag die dann im Eisbären-Netz. Kurz herrschte Unordnung vor dem Kasten von Sebastian May, die zu passive Spielweise der Gastgeber nutzte Ross Reed, der Nutznießer der Vorarbeit von Seifert und Andre Bruch war. Vier Minuten später tauchte Orendorz frei zum Ausgleich vor dem Limburger Tor auf, vergab aber (35.). Und auf der anderen Seite war es Reed, der eine Minute später von der Blauen Linie zum 0:2 traf.

Als Bruch dann nach einem Scheibenverlust von Köchling im eigenen Drittel zum 0:3 einnetzte (45.), war die Partie entschieden. Kyle Piwowarczyk (51., 56.) und Dominik Luft (59.) besorgten den Rest zum längst verdienten Erfolg des Spitzenreiters.

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