Hammer Eisbären unterliegen Duisburg klar 1:7

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Die Angriffsbemühungen der Hammer Eisbären (Joseph Lewis, vorne) waren zu selten von Erfolg gekrönt.

HAMM -  Zwei Tage nach dem 4:2-Sieg im Derby bei den Königsborn Bulldogs haben die Hammer Eisbären eine Niederlage kassiert – die insgesamt sechste in den vergangenen sieben Partien der Eishockey-Oberliga-Endrunde West. Das Team von Trainer Milan Vanek unterlag am Sonntagabend vor 523 Zuschauern auf eigenem Eis dem EV Duisburg mit 1:7 (0:2, 0:3, 1:2).

Die Eisbären traten mit einer Mini-Besetzung an: Nur 13 Feldspieler, darunter vier Verteidiger, umfasste der Kader. Sie fanden schlecht in die Partie. Das schnelle Umschalten von Abwehr auf Angriff, das zuletzt gut funktioniert hatte, klappte nicht. Die Gastgeber leisteten sich viele Scheibenverluste in der neutralen Zone und brachten die Duisburger so immer wieder ins Spiel. Es dauerte sieben Minuten, bis die Füchse zum ersten Mal trafen. Tobias Schlipper stocherte den Puck aus dem Gewühl heraus zum 0:1 über die Torlinie (7.). Nur zwei Minuten später legte Jack Paul nach Steilpass von Marvin Pepper mit einem Schuss aus dem Handgelenk zum 0:2 (9.) nach. Christian Wendler im Tor der Eisbären verhinderte weitere Gegentreffer. Die beste Chance für Hamm vergab Michel Maaßen (16.). Er scheiterte am Gäste-Goalie.

Im Mittelabschnitt gestalteten die Gastgeber das Geschehen auf dem Eis zwar ausgeglichener, doch ihnen fehlte das Glück, das Duisburg etwa beim 0:3 hatte. Fabio Pfohl stand bei seinem Schuss nach Vorlage von Diego Hofland klar im Abseits, doch das Tor zählte (29.). Regulär waren dagegen die Treffer von Schlipper zum 0:4 (35.) und Scott Wasden, der 19 Sekunden vor Drittel-Ende per Solo zum 0:5 traf. Für die Eisbären vergaben Igor Bacek (26./vorbei) und Maaßen (32./Torwart hält).

Auch im letzten Durchgang war den Gastgebern das Bemühen anzusehen. Zunächst kassierten sie mit einem Mann mehr auf dem Eis das 0:6 nach Konter (Marcel Kahle/51.), ehe Matthias Potthoff in derselben Überzahlsituation per Schlagschuss den Ehrentreffer erzielte (1:6/53.). Den Schlusspunkt setzte Cornelius Krämer per Abstauber (1:7/59.).

„Wenn nichts läuft, läuft auch gar nichts“, sagte Milan Vanek. „Es lag nicht an der Moral, die war da. Bei uns fehlten einfach die Kräfte“, so der Eisbären-Coach. Am Dienstag hat sein Team spielfrei. Am Freitag geht es mit der Partie in Herne weiter. Am Sonntag gastieren die Kassel Huskies in Hamm. - St

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