Die Hammer Eisbären treffen zweimal auf Dinslaken

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Eisbären-Goalie Sebastian May.

Hamm - Es ist eine ebenso neue wie angenehme Rolle. Erstmals grüßen die Hammer Eisbären in der Endrunde der 1. Eishockey-Liga West die Konkurrenz von der Tabellenspitze. Und läuft alles nach Plan, dann dürfte sich an der Position am Wochenende nichts ändern.

Denn die Hammer treffen gleich zweimal auf den Tabellenletzten, empfangen die Dinslakener Kobras am Freitag ab 20 Uhr in Werries, um dann am Sonntag ab 19 Uhr in der „Schlangengrube“ in Dinslaken zur direkten Revanche anzutreten.

Geändert hat sich bei den Eisbären deshalb allerdings nichts. „Außer, dass die Stimmung innerhalb der Mannschaft als Spitzenreiter noch besser geworden ist“, berichtet Daniel Galonska. Allerdings werden die Kontrahenten jetzt wohl mit mehr Ehrgeiz an die Aufgabe gegen die Hammer gehen, schmecken doch Siege gegen Tabellenführer besonders süß. Das nimmt der Erfolgstrainer jedoch sehr gerne in Kauf. „Ich begrüße alles, was mein Team stärker macht“, erklärt der Coach und begründet gleich seine Auffassung. „Gegen uns schalten jetzt alle Mannschaften bereits in den Play-off-Modus. Da können wir uns schon einmal darauf einstellen, was demnächst in den entscheidenden Spielen der Saison in puncto Einsatz und Härte auf uns zukommen wird.“

Galonska wird seine Mannschaft eindringlich davor warnen, die Kobras auf die leichte Schulter zu nehmen. „Die bisherigen Ergebnisse haben gezeigt, dass in der Endrunde jeder jeden schlagen kann“, betont Galonska und weist darauf hin, dass in der Liga noch keine Truppe ein Spiel vor dem Bully gewonnen hat. Auch die Dinslakener sind, besonders auf eigenem Eis, an einem guten Tag in der Lage, den Eisbären richtige Probleme zu bereiten. Deshalb erwartet der Hammer Coach auch gegen das Schlusslicht einen konzentrierten Auftritt von der ersten bis zur letzten Minute. Über ausreichend Selbstvertrauen müssten die Hammer als Tabellenführer ohnehin verfügen.

Personell wird es nur kleine Änderungen geben. Mikael Paunio laboriert immer noch an den Folgen der schweren Verletzung aus dem Heimspiel gegen Ratingen. Die Rippenprellung klingt nur sehr langsam ab. „Er kann immer noch nicht schmerzfrei atmen, wird wohl weitere zwei Wochen zuschauen müssen“, meint Galonska. Dafür wird Routinier Andre Mangold nach langer Zwangspause wegen der Knieprobleme sein Comeback feiern. Schlussmann Marc Fleischer steht wegen einer leichten Gehirnerschütterung nicht zur Verfügung. Daher wird Sebastian May zwischen den Pfosten stehen. „Der eine oder andere Förderlizenzspieler wird am Wochenende wieder zu uns stoßen“, rechnet der Eisbären-Trainer damit, dass er in beiden Begegnungen mit den Dinslakenern auf jeden Fall drei komplette Reihen aufbieten kann.

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