Eishockey

Hammer Eisbären testen im Doppelpack gegen die Hannover Indians

Gleich im Doppelpack treffen die Eisbären (von links David Trevellato und Michél Limböck) auf die Indians aus Hannover.
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Gleich im Doppelpack treffen die Eisbären (von links David Trevellato und Michél Limböck) auf die Indians aus Hannover.

Gut überstanden haben die Hammer Eisbären das vergangene erste Testspiel-Wochenende, obwohl der Eishockey-Oberligist gleich drei Partien in drei Tagen austrug. 

Hamm - Diesmal stehen nur zwei Begegnungen auf dem Programm, leichter wird es für die Eisbären deswegen aber nicht.

Am Freitag ist das Team von Trainer Jeff Job am Hannoveraner Pferdeturm zu Gast und trifft um 20 Uhr dort auf den Liga-Konkurrenten Hannover Indians. Den gleichen Gegner empfangen die Hammer am Sonntag um 18.30 Uhr in der beta-Finanz-Eissportarena. Als „sehr aggressiv und nordamerikanisch“, beschreibt Job den Spielstil der Indianer, die die Vorsaison als Siebter abgeschlossen hatten. Er hat sich die beiden Tests der Hannoveraner am vergangenen Wochenende gegen Süd-Oberligist Blue Devils Weiden (0:6, 0:4) angeschaut.

Neben dem harten Einsatz der Niedersachsen bekam der Eisbären-Coach auch mehrmals Schlägereien auf dem Eis zu sehen. Darauf würde Job diesmal gerne verzichten, schließlich hat der neue Trainer mit seiner ebenfalls weitgehend neuen Mannschaft noch viel Arbeit vor sich. „Die Jungs müssen besser zusammenspielen und weniger Risiko spielen“, gibt er für die beiden Partien gegen Hannover vor. Grundsätzlich erhofft er sich weitere Erkenntnisse für die folgende Vorbereitung. „Ich muss die Jungs kennenlernen – und die Jungs mich“, sagt er.

Job und das Fingerspitzengefühl

Aufgrund der Dreifachbelastung am vergangenen Wochenende hat Job das Programm in der Trainingswoche reduziert. Dienstag und Donnerstag wurde nur einmal trainiert, dazu gab es freie Tage. „Man muss da Fingerspitzengefühl haben, wo die Kraft und die Energie bleiben“, sagt Job. Immerhin befindet sich das Team in der Vorbereitung und nicht in der Meisterschaft.

Dass die Hammer mit den Indians auf einen Gegner treffen, gegen den es am 8. Oktober auch erstmals in der Oberliga geht, stört den Coach nicht. „Es ist immer besser, gegen eine Mannschaft mit einem gewissen Niveau zu spielen, als gegen einen Regionalligisten 20:0 zu gewinnen. Das hilft mir nicht weiter und den Jungs auch nicht“, erklärt Job. Hannover sei zudem von der Entfernung akzeptabel.

Renke hat die Spielerlaubnis

Nicht mit dabei sein werden Maximilian Otte und wahrscheinlich Viktor Beck. Otte hat Probleme an der Schulter. Die sind laut Job nur gering, aber ein Risiko will er in einer Testbegegnung nicht eingehen. Gleiches gilt für Beck, dessen Knie schmerzen. Beim Training ist er aber zumindest auf dem Eis.

Mit im Kader der Eisbären wird erneut Probespieler Dennis Ostertag stehen. Maximilian Droick dagegen nicht mehr. Dafür hat Marshall Renke mittlerweile die Spielerlaubnis für mehrere Partien erhalten. Der 19-Jährige wird an der Seite seines Bruders Nolan auflaufen. Den Allrounder plant Job im Angriff ein.

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