Eishockey

Hammer Eisbären suchen in Ratingen den Rhythmus

Michal Spacek fehlt den Eisbären in Ratingen.
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Michal Spacek fehlt den Eisbären in Ratingen.

Das Weihnachtsfest liegt gerade hinter den Hammer Eisbären, schon wartet auf den Eishockey-Regionalligisten wieder der Ernstfall. Am Freitagabend ist der Tabellendritte bei den Ratinger Ice Aliens zu Gast (20 Uhr, Sandbach).

Hamm - Die Gastgeber hoffen auf ein volles Haus, motivieren ihre Fans unter dem Motto „Runter vom Sofa, rein in die Halle“ und locken am „Super Family Friday“ mit günstigeren Eintrittspreisen für Familien.

Sportlich allerdings liegt die Mannschaft hinter den Erwartungen, ist mit nur sechs Siegen aus 17 Partien Tabellensechster und stellt die zweitschlechteste Offensivreihe und die zweitschlechteste Defensive der Regionalliga. „Sie haben die Qualität im Kader, bringen sie aber nicht aufs Eis“, sagt Hamms Manager Jan Koch. 

Ratingens Trainer Andrej Fuchs wird wohl den Rest der Saison auf Dominik Scharfenorth verzichten müssen, zuletzt fielen auch der beste Scorer Lorenzo Maas und Marco Clemens aus. Zu Monatsbeginn hatte Ratingen in Hamm mit 2:4 das Nachsehen, verlor kurz vor Weihnachten gar 0:7 beim Fünften in Dinslaken.

Hauptrunden-Platz zwei ist möglich

Die Eisbären befinden sich also in der Favoritenrolle, hatten zuletzt aber auch nicht allzu überzeugende Auftritte. Gegen das abgeschlagene Schlusslicht Neuss mühte sich das Team von Trainer Ralf Hoja zu einem 6:4-Erfolg, gegen Spitzenreiter Diez-Limburg waren die Hammer beim 0:6 chancenlos. Koch warnt: „Sind wir in Ratingen nicht konzentriert, werden wir dort Probleme bekommen.“ 

Die Eisbären haben weiter Rang zwei der Hauptrunde im Blick, Herford hat lediglich zwei Zähler mehr auf dem Konto. Von entscheidender Bedeutung ist es aber nicht, Hauptrunden-Vizemeister zu werden. „Wir sind für die nächste Runde qualifiziert“, sagt Koch. „Und in den Pre-Playoffs wird alles auf Null gestellt.“

Trotzdem: Für eben jene Partien ab Ende Januar wollen sich die Eisbären in den nötigen Rhythmus bringen. Das Problem für Trainer Hoja: Er muss weiter mit einem schmalen Kader auskommen. Die Tschechen Michal Spacek und Milan Svarc stehen noch nicht zur Verfügung, auch Ibrahim Weißleder fällt aus.

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