Eisbären starten im Hexenkessel von Herne

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Aussicht auf harte Wochen: Bis zum 9. Februar bestreiten die Hammer Eisbären 20 Spiele.

HAMM -  22 Spiele haben die Hammer Eisbären in den vergangenen elf Wochen bestritten. Das ist wenig im Vergleich zu der Belastung, die auf die Spieler des Eishockey-Oberligisten ab jetzt in der Meisterrunde zukommt: 20 Partien müssen sie in nur sieben Wochen über die Bühne bringen.

„Das wird knüppelhart“, sagt Trainer Milan Vanek. Knüppelhart ist auch der Auftakt an diesem Wochenende. Zunächst geht es am Freitag (20 Uhr) in den Hexenkessel von Herne, und am Sonntag (18.30 Uhr) gastieren die Kassel Huskies in der Eissporthalle am Maxipark.

In der Oberliga-Endrunde der besten sechs West-Teams werden die Eisbären nur noch selten als Favoriten auf das Eis gehen. So wie gegen Herne – allerdings nur dann, wenn man die Hauptrunden-Tabelle als alleinigen Maßstab nimmt. Tatsächlich haben die Hammer aber sehr schlechte Erinnerungen an Herne, das es als Sechster noch in die Meisterrunde geschafft hat. Das Heimspiel verloren sie, bekamen die Punkte aber nachträglich am Grünen Tisch. Wenige Tage später schossen angefressene Herner in eigener Halle ganz schwache Eisbären mit 8:1 regelrecht ab.

Weitaus angenehmer sind die Hammer Erinnerungen an die Kassel Huskies. Und die Ergebnisse waren es auch. Zum Saisonauftakt schafften es die Eisbären gegen den turmhohen Favoriten ins Penaltyschießen, das sie allerdings verloren. Und auch in Nordhessen verkaufte sich das Team bei der 3:6-Niederlage teuer. „Kassel ist der Favorit“, sagt Vanek, „aber ich gehe nicht zum Spiel, um zu verlieren – egal, gegen wen. Die Mannschaft hat bewiesen, dass Kassel verwundbar ist. Das kann sie wieder schaffen, wenn sie konzentriert ist und defensiv arbeitet.“ - sst

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