Verzahnungsrunde der Oberligen

Eisbären starten am Freitag gegen Ostmeister Leipzig

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Michel Maaßen kehrt womöglich schon gegen Ostmeister Icefighters Leipzig in den Hammer Kader zurück.

HAMM - Die Hammer Eisbären haben die Knochenmühle überstanden. 20 Partien innerhalb von 51 Tagen in der West-Endrunde haben selbst bei den harten Eishockey-Spielern Spuren hinterlassen. Was nun folgt, ist dagegen ein Spaziergang.

Nur zehn Mal müssen die Eisbären in den kommenden gut fünf Wochen in der Verzahnungsrunde der Oberligen Nord, West und Ost antreten. Sportlich haben es die Spiele jedoch in sich. Bereits zum Auftakt am Freitag trifft das Team von Trainer Milan Vanek auf eigenem Eis auf den Ostmeister Icefighers Leipzig.

Das Team aus Sachsen ist nicht der einzige neue Gegner. Hinzu kommen der EHC Timmendorfer Strand und die Hannover Indians. Die Frankfurter Löwen und die Königsborn Bulldogs sind dagegen hinlänglich bekannt. Allein in der am Sonntag zu Ende gegangenen Meisterrunde, die sich in dieser Form kein anderer Landesverband geleistet hat, trafen die Eisbären je viermal auf die beiden West-Konkurrenten.

„Gottseidank ist diese Runde jetzt vobei. Der Modus war völliger Blödsinn, das muss man einfach so sagen. Da wurde nur Geld verbraten. Außerdem hat die große Belastung viele Verletzte gebracht – nicht nur uns“, sagte Eisbären-Manager Thorsten Licht, der das sinkende Interesse des Publikums nachvollziehen kann. „Am Ende haben die Spiele gegen die immer gleichen Gegner doch keinen mehr interessiert“, so Licht, der für die letzten fünf Heimspiele der Saison 2013/14 auf eine deutliche Verbesserung der Zuschauerzahlen hofft.

Die Chancen auf zusätzliche Partien in der Aufstiegsrunde zur DEL 2 sind verschwindend gering, denn die erreicht nur der jeweils Beste der beiden Verzahnungsrunden-Gruppen. In der Parallel-Runde treffen Hannover Scorpions, Kassel Huskies, Black Dragons Erfurt, Füchse Duisburg, Rostock Piranhas und Herner EV aufeinander.

„Um in die Aufstiegsrunde zu kommen, brauchst du vier volle Reihen, und die haben wir nicht. Frankfurt und Leipzig sind stark, aber Königsborn, Timmendorf und Hannover können wir schlagen“, sagte Hamms Trainer Milan Vanek und verwies auf die deutlichen Siege (5:2, 8:0) in der Saisonvorbereitung gegen Timmendorf. Die Protokolle beider Partien studierte er bereits am Dienstag eingehend.

Seinen Spielern traut Vanek nach der intensiven Endrunde einiges zu: „Was die Jungs in den letzten Wochen geleistet haben, war unglaublich. Wir sind durch die Verletzungen immer weniger geworden, trotzdem haben wir gut gespielt und Druck gemacht“, sagte der Coach, der für das Startwochenende mit den Begegnungen gegen Leipzig am Freitag (20 Uhr) und beim EHC Timmendorfer Strand am Sonntag (18 Uhr) auf die Rückkehr einiger angeschlagener Akteure hofft.

Ibrahim Weißleder (verschleppte Gehirnerschütterung), Andre Mangold (Hüfte), Christian Gose (Zeh-OP) und Michel Maaßen (Schulter) haben sich für das Training angekündigt. „Der Fokus lag zuletzt klar auf der Endrunde. Der Kader war schon sehr dünn am vergangenen Sonntag gegen Duisburg. Das wird in den kommenden Spielen anders sein“, sagte Licht. - sst

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