Corona-Verdacht bei den Hannover Indians

Kurzfristig umgeplant: Eisbären spielen bei den Scorpions - und verlieren mit 2:9

Die Hammer Eisbären spielen kurzfristig gegen die Hannover Scorpions
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Die Hammer Eisbären spielten gestern Abend kurzfristig gegen die Hannover Scorpions (Szene aus dem Hinspiel)

Statt wie geplant auf die Hannover Indians trafen die Hammer Eisbären in ihrem Punktspiel der Eishockey-Oberliga Nord am Sonntagabend in Wedemark auf die Hannover Scorpions.

Hamm - Gegen den klar favorisierten Spitzenreiter zog sich das Schlusslicht etwa 40 Minuten lang gut aus der Affäre, kassierte aber letztlich eine 2:9-Niederlage (1:3, 0:2, 1:4). „Wir wollen das Schlussdrittel jetzt mal nicht überbewerten. Nutzen wir vorher unsere Chancen, steht es vielleicht 4:3. So aber war das Spiel nach dem zweiten Drittel durch“, meinte Eisbären-Manager Jan Koch.

Die bei den Indians geplante Partie war kurzfristig verlegt worden, weil es bei den Gastgebern zwei Corona-Verdachtsfälle gab. Und weil die Indians am Freitag gegen Rostock gespielt hatten, wurden auch das Spiel der Piranhas bei den Crocodiles absagt. So wurde die – eigentlich für den 3. März angesetzte – Partie zwischen Crocodiles und Eisbären kurzfristig vorgezogen.

Darin spielte der gastgebende Spitzenreiter zunächst wie ein solcher und ging durch Schmidt (4:39) und Große (5:29) mit 2:0 in Führung. Nachdem Gianluca Balla nur die Latte getroffen hatte, sorgte Kevin Thau, der kurz darauf den Pfosten traf, für den Anschlusstreffer (8:07). Bitter für die Eisbären: Drei Sekunden vor dem Viertelende kassierten sie während einer Zeitstrafe für Michal Spacek den dritten Gegentreffer. „Das sind genau die Gegentore, die wir eigentlich nicht kriegen wollen“, ärgerte sich Jan Koch.

Auch im zweiten Drittel lebten die Scorpions durchaus von Hammer Versäumnissen. Schnell führten die Gastgeber durch Pfennings mit 4:1 (21:37) und statt in doppelter Überzahl bei zwei klaren Chancen auf 2:3 zu verkürzen, fingen sich die Eisbären in Unterzahl das fünfte Gegentor durch Peleikis (38:58). Zudem verschoss Kevin Thau noch einen Penalty. „Inzwischen verdienen sich die Scorpions das Ergebnis immer mehr und uns geht etwas die Kraft aus“, blickte Jan Koch dem Schlussdrittel wenig optimistisch entgegen.

Die Befürchtungen bewahrheiteten sich: Airich (41:41), Pfennings (44:36) und Kabitzky (49:42) erhöhten auf 8:1, ehe Tobias Schwab auf Vorarbeit von Thau noch einmal verkürzte (50:19). Glemser stellte nur eine Minute später den alten Abstand wieder her.

Bereits unter der Woche geht es gegen Erfurt weiter. An welchem Tag, ist tatsächlich noch offen. Am Freitag, 8. Januar, empfangen die Eisbären um 20 Uhr die IceFighters Leipzig.

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