Eishockey

Die Eisbären stehen nach Partie in Diez-Limburg bereits unter Druck

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Die Eisbären kassierten in Diez-Limburg eine 2:6-Niederlage.

Die Hammer Eisbären sind mit einer Niederlage in die Halbfinal-Playoffs im Kampf um die Eishockey-Regionalliga-Meisterschaft gestartet.

Limburg - Gegen die EG-Diez-Limburg, nach der Vor- und Zwischenrunde jeweils Tabellenerster und daher klarer Favorit in diesem Aufeinandertreffen, unterlag das Team von Trainer Ralf Hoja mit 2:6 (1:1, 0:3, 1:2) und steht daher vor dem zweiten Duell am Sonntag im zweiten Duell schon unter Druck. „Wir müssen die Partie schnell abhaken und aus den Köpfen bekommen“, sagte Eisbären-Manager Jan Koch. „Sonntag geht es auf ein Neues.“

Die Eisbären hatten einen Start nach Maß erwischt. Obwohl Frederik Hemeier wegen Hakens eine Zwei-Minuten-Strafe absaß, gingen die Gäste in der fünften Minuten mit 1:0 in Front. In Unterzahl bediente Tim Pietzko den mitgelaufenen Kevin Trapp, der nicht angegriffen wurde und den ersten Treffer der Begegnung markierte. Die Eisbären standen in der Folgezeit kompakt in der Defensive, hatten nach vorne nicht die Menge an Chancen, ließen aber auch keine Möglichkeiten der EG zu – bis 22 Sekunden vor Ende des ersten Drittels. Da glich Konstantin Firsanov aus dem Gewühl heraus zum 1:1 aus (20.).

Im Mitteldrittel machte der Favorit dann aber die Hoffnungen der Hammer schnell zunichte. Alexander Seifert schloss ein Solo über das ganze Eis mit dem Tor zum 2:1 ab (24.). Nur zwei Minuten später ließ Ross Reed Treffer Nummer drei für Diez-Limburg folgen, als er nach einem Konter zum 3:1 erfolgreich war (26.). Doch damit nicht genug. In der 28. Minute traf Kevin Lavallee in Überzahl – Mike Ortwein saß auf der Strafbank – per Schlagschuss zum 4:1. „Wenn man so wie wenig Selbstvertrauen hat, dann bricht einem ein Gegentreffer zum 1:2 das Genick“, sagte Koch vor dem letzten Abschnitt. „Wir haben einfach im Spiel nach vorne keine Ideen und keine Durchschlagskraft.“

Daran änderte sich auch im letzten Drittel nichts mehr. Vier Minuten nach dem erneuten Wiederanpfiff erhöhte Leonard Günther auf 5:1 (4.). Zwar verkürzte Milan Svrac nach Zuspiel von Igor Furda auf 5:2 (55.), doch zwei Minuten vor dem Abpfiff sorgte Julian Grund für den 6:2-Endstand (58.). „Insgesamt war das kein gutes Spiel von uns. Hoffentlich geht am Sonntag was mit einer Leistungssteigerung und den Fans im Rücken“, sagte Koch. „Denn es wäre schon ärgerlich, wenn wir bereits nach dem zweiten Spiel mit dem Rücken zur Wand stehen würden.“

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