7:6-Erfolg

Herzschlagfinale: Eisbären siegen in Timmendorf

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Knapp mit 7:6 siegten die Eisbären.

TIMMENDORFER STRAND - Die Hammer Eisbären haben auch ihr zweites Spiel in der Oberliga-Endrunde für sich entschieden. Mit 7:6 (2:1, 5:2, 0:3) setzte sich die Mannschaft von Trainer Milan Vanek beim EHC Timmendorfer Strand durch und steht nun mit sechs Punkten gleichauf mit den Frankfurter Löwen an der Tabellenspitze.

„Das war ein Herzschlagfinale“, atmete Pressesprecher Philipp Alberti nach Spielschluss auf. „Am Ende hat unser Goalie Christian Wendler den Sieg wieder einmal festgehalten.“

Die Partie war noch keine zwei Minuten alt, da lagen die Gäste bereits zurück. Moritz Meyer hatte die Führung erzielt, begünstigt von der schläfrigen Vorgehensweise der Hammer, die nach der langen Anfahrt in Gedanken noch im Bus zu sitzen schienen. Doch die Eisbären waren nicht geschockt, spielten konzentriert weiter. In der 9. Minute war dann Ibrahim Weißleder zur Stelle, der nach Vorarbeit von Igor Bacek und Igor Furda den Ausgleich erzielte. 29 Sekunden vor Drittelschluss zog Dennis Tausend in Überzahl „einfach mal aufs Tor, was die anderen bis dahin nicht getan haben“, freute sich Teammanager Thorsten Licht über den Führungstreffer in Überzahl.

Im zweiten Durchgang schossen Weißleder (24.), Thomas Richter (27.), Tausend (28.), Michel Maaßen (28.) und Furda (40.) bei Gegentreffern von Patrick Saggau (9.) und Meyer (34.) Hamm mit 7:3 in Front. Der Rest schien nur noch Formsache. Doch Licht sollte Recht behalten, als er ankündigte: „Das wird noch ein hartes Drittel.“ Denn Timmendorf kam stürmisch aus der Kabine: Es waren noch keine sechs Minuten gespielt, da war bereits der Anschlusstreffer gefallen. Kenneth Schnabel (44.), Rob Labute (44.) und Marcus Klupp (46.) hatten zum 7:6 getroffen und für das große Zittern auf Hammer Seite gesorgt.

Vanek reagierte, nahm eine Auszeit und fand die richtigen Worte. In der Folge agierten die Eisbären in der Defense wesentlich souveräner, ließen nicht mehr so viele Chancen zu und fuhren ihrerseits gefährliche Konter. So hatten Joseph Lewis (48.) und Maaßen (52.) den Torwart schon umkurvt, der jedoch noch irgendwie die Fanghand an den Puck bekam. Als der EHC den Torhüter herausnahm, verpassten Aaron Reckers und Karl Jasik in der Schlussminute nur knapp ein „Empty-Net-Goal“ - güna

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