Eisbären siegen in Dinslaken nach Penaltyschießen

Robin Loecke

Dinslaken - Das erste Aufeinandertreffen in der Endrunde der 1. Liga West mit den Dinslakener Kobras hatten die Hammer Eisbären am Freitag noch in eigener Halle mit 7:4 nach lang anhaltendem zähen Ringen für sich entschieden. Im Rückspiel hieß es am Ende in Dinslaken 3:2 (0:0, 1:1, 1:1) nach Penaltyschießen für die Mannschaft von Coach Daniel Galonska – und auch dieses Mal hatten die Hammer gegen den derzeit Letzten der Endrunde 60 Minuten Schwerstarbeit zu verrichten.

Wie schon am Freitag sahen die Zuschauer über weite Strecken eine völlig offene Begegnung. Die Gäste erarbeiteten sich zwar im ersten Drittel ein leichtes Übergewicht, Nennenswertes kam dabei aber nicht heraus. Erst kurz vor der Pause boten sich für Kevin Thau und Robin Loecke zwei gute Möglichkeiten, doch die Hammer verfehlten jeweils das Tor knapp.

Zu Beginn des zweiten Drittels wurde es deutlich offener. Die Eisbären, bei denen Tim Pietzko (gesperrt) und Mikael Paunio (fiebriger Infekt) fehlten, Christoph Ulrich dafür aber seine Erkältung auskuriert hatte, kontrollierten zwar weiter das Geschehen, doch auch die Kobras wollten nicht den ersten Fehler machen.

Der unterlief dann den Eisbären zwei Minuten vor der zweiten Pausensirene. Nachdem Loecke drei Minuten zuvor noch Pech mit einem Pfostenschuss gehabt hatte, war Dinslakens Pleger auf der anderen Seite per Schlagschuss zum 1:0 erfolgreich. Doch die Eisbären schlugen im direkter Gegenzug durch Kevin Trapp zum 1:1 zurück.

So ging es mit einem 1:1-Zwischenstand in die letzten 20 Minuten der Begegnung. Und auch diese blieben eng. Fünf Minuten vor Schluss jubelte Hamm zum zweiten Mal, nachdem Martin Köchling von der blauen Linie einfach einmal abgezogen hatte und der Puck im Kobra-Gehäuse einschlug. Doch als Dinslakens Vavra im Slot sträflich allein gelassen wurde, nutzte er die Chance zum erneuten Ausgleich (58.).

So musste das Penaltyschießen entscheiden, in dem die Hausherren begannen. Nachdem Eisbären-Goalie Sebastian May gegen Nekvinda pariert hatte, gelang Robin Loecke der Treffer für die Gäste. Es sollte der einzige bleiben, denn während Igor Furda anschließend für die Eisbären nur den Pfosten traf, scheiterte auch Vavra an May, Hasselberg verschoss.

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