Eishockey

Spaceks Verletzung trübt Freude über Premieren-Sieg in Lüttich

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Kevin Thau war in Lüttich nicht zu bremsen und erzielte allein vier der sieben Hammer Tore.

Die Hammer Eisbären haben ihr erstes Spiel im Interregio-Cup bei den Bulldogs in Lüttich mit 7:3 gewonnen, doch eine schwere Handverletzung von Michal Spacek trübte die Freude von Trainer Ralf Hoja.

Lüttich - Hammer Eisbären haben eine erfolgreiche Premiere im Interregio-Cup mit den Vereinen der Eishockey-Regionalliga West und Klubs aus Belgien und den Niederlanden gefeiert. Am Sonntagabend setzte sich das Team von Ralf Hoja mit 7:3 (2:2, 3:1, 2:0) bei den Bulldogs in Lüttich durch. „Das erste Drittel war sehr zerfahren“, meinte Hamms Manager Jan Koch. „Ab dem zweiten Abschnitt haben wir die Sache dann ganz souverän heruntergespielt und verdient gewonnen.“ 

Spacek von Schlagschuss getroffen

Mit 600 Zuschauern, darunter 30 mitgereiste Eisbären-Fans, waren die Ränge ordentlich besetzt. Trainer Ralf Hoja musste wie beim 7:3-Erfolg am Freitag in der Regionalliga bei den Ratinger Ice Aliens auf Kevin Orendorz sowie Martin Köchling verzichten. In Lüttich fehlte zudem Ibrahim Weißleder aus beruflichen Gründen. Besonders bitter traf die Hammer aber, dass sich Verteidiger Michal Spacek in der Anfangsphase schwer verletzt. Er wurde unglücklich von einem Schlagschuss getroffen und musste mit Verdacht auf Handbruch vorzeitig das Eis verlassen. Spacek trat die Heimreise im Bus mit an und soll am Montagmorgen in Hamm genau untersucht werden. „Wir hoffen, dass er nicht so lange ausfallen wird“, meinte Koch. 

Lupenreiner Thau-Hattrick

Die Eisbären waren nach wenigen Sekunden in Führung gegangen. Kevin Thau bediente Milan Svarc mit einem Pass in den Slot. Der Tscheche war per Direktabnahme erfolgreich. Den Ausgleich der Bulldogs (7.) beantworteten die Gäste wenig später mit dem zweiten Treffer durch Oliver Kraft. Kurz vor der ersten Drittelpause erzielte Lüttich das 2:2. 

Ein lupenreiner Hattrick von Thau innerhalb von nur sechs Minuten brachte den Eisbären einen komfortablen 5:2-Vorsprung. Thaus Reihe mit Igor Furda und Svarc war von den Belgiern kaum zu bremsen. Lüttich gelang erst nach 40 Minuten das 3:5. Erneut Thau und Thomas Ehlert schraubten im Schlussdrittel das Resultat frühzeitig auf 7:3.

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