Hammer Eisbären schaffen Einzug in das Finale

Dortmund - Die Hammer Eisbären haben den Einzug in das Finale der 1. Eishockey-Liga West geschafft. Nach dem 4:0-Sieg in der ersten Partie konnte sich das Team von Daniel Galonska am Freitagabend bei den Dortmunder Eisadlern sogar eine 3:4 (2:1, 0:1, 1:2)-Niederlage erlauben. Am Sonntag treffen die Hammer nun auswärts auf den Dauerrivalen Ratingen (18 Uhr). „Die Jungs sind heiß, jetzt wollen wir auch Meister werden“, sagte Galonska.

Nach der Hinspieniederlage übernahmen die Dortmunder wie erwartet die Initiative, drängten immer wieder Richtung Eisbären-Tor und agierten dabei recht aggressiv. Doch die Hammer, die einige brenzlige Situationen zu überstehen hatten, behielten kühlen Kopf, standen in der Defensive meist sehr sicher und nutzten ihre wenigen Torchancen effektiv aus. So wie in der achten Minute, als der Dortmunder Keeper einen Schuss abgelenkt hatte. Kevin Thau schnappte sich hinter dem Tor die Scheibe, kurvte erst Richtung Bully-Kreis, zog von dort in das Zentrum und versenkte den Puck zum 0:1 im langen Eck (8.). Doch fünf Minuten später durften auch die Dortmunder jubeln. Torschütze Malte Bergstermann kam an der blauen Linie an den Puck, sprintete Richtung Gästetor und ließ Eisbären-Goalie Sebastian May mit seinem Schuss keine Chance (13.). Aber noch vor der ersten Drittelpause lagen die Gäste erneut in Front, als Ibrahim Weißleder mit einem Bauerntrick erfolgreich war und das 1:2 markierte (19.).

Im zweiten Durchgang wurde es immer hektischer und aufregender. Vor allem dann, als der Ex-Hammer Jiri Svejda in der 25. Minute zum 2:2-Ausgleich traf und die Eisadler anschließend noch weiter auf das Tempo drückten. Doch May im Eisbären-Tor strahlte viel Ruhe aus und bewahrte sein Team mit starken Paraden vor einem Rückstand. Bitter für die Gäste war allerdings, dass Lari Mäkijärvi nach einem vermeintlichen Check gegen den Kopf seines Gegenspielers fünf Minuten plus eine Spieldauerdisziplinarstrafe erhielt (34.).

Noch turbulenter wurde aber das Schlussdrittel. Zuerst schoss Andre Mangold die Eisbären erneut in Front. Der Hammer war in der 46. Minuten mit einem Schlagschuss von der blauen Linie erfolgreich. Aber die Antwort der Gastgeber ließ nicht lange auf sich warten. Wichern bekam einen Abpraller vor den Schläger und traf zum 3:3. In der 48. Minute gingen die Dortmunder in Führung. Als die Eisbären zu passiv waren, nutzte Potthoff dies aus und schoss zum 4:3-Sieg für die Dortmunder ein. Am Einzug der Eisbären ins das Finale gab es nach dem 4:0-Hinspielsieg aber nichts mehr zu rütteln.

Für die Hammer geht es am Sonntag um 18 Uhr in Ratingen weiter. Das Rückspiel findet am Freitag in Hamm statt (20 Uhr). Eine mögliche dritte Partie würde am Sonntag in einer Woche erneut in Ratingen ausgetragen.

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