Eisbären schmieden Rettungsplan für Eishalle

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Die Eishalle in Werries.

HAMM - Eishockey-Oberligist Lippe Hockey Hamm hat eine Initiative zum langfristigen Erhalt der Eishalle ergriffen. „Wir sind intensiv dabei, ein Konzept zu entwickeln, privat die Eishalle zu übernehmen“, sagte Sponsorensprecher Werner Nimmert dem WA.

Bis Weihnachten soll der Rettungsplan stehen. Der werde auf konsequente Kostensenkung und der Einbringung von Eigenleistungen bauen. Ziel sei es, den städtischen Zuschussbedarf von 460.000 Euro pro Jahr zu halbieren.

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Nimmert gab sich zuversichtlich, weil etwa 110 heimische Sponsoren hinter seinem Rettungsplan stünden und bereit seien, sich einzubringen. Allein 75 heimische Handwerksbetriebe seien darunter, „die uns bei der Instandhaltung und Sanierung der Halle unterstützen können“, so der Sponsorensprecher. Es gehe darum aufzuzeigen, wie die Halle privat geführt werden könne. Nimmert: „Wenn alles so funktioniert, wie wir uns das vorstellen, wird das ein für Eishallen einmaliges Modell in Deutschland.“ Kostensenkung sei das Zauberwort.

Nimmert hat schon erste Gespräche mit der Maximilianpark GmbH geführt. Um genau planen zu können, erwartet er zeitnah noch einige Zahlen und Fakten vom Maxipark.

Nach Weihnachten will er Oberbürgermeister Thomas Hunsteger-Petermann sein Konzept erläutern. - P. Sch.

Lesen Sie mehr zum Thema in der Freitagsausgabe des WA.

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