Hammer Eisbären ohne Karl Jasik in den Endspurt

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Wird nicht mehr für die Hammer Eisbären auflaufen: Stürmer Karl Jasik.

HAMM -  Nach fünf Partien in der Verzahnungsrunde ist beim Eishockey-Oberligisten Hammer Eisbären vor allem eine Erkenntnis gewachsen: Es gibt keine leichten Spiele. Das gilt auch für die zwei Begegnungen am Wochenende bei den Icefighters Leipzig am Freitag (20 Uhr) und gegen den EHC Timmendorfer Strand am Sonntag (18.30 Uhr).

„Beide Spiele werden ganz schwer für uns“, legt sich Eisbären-Trainer Milan Vanek fest. „Aber in Leipzig kommt erschwerend dazu, dass sie dort eine sehr kleine Eisfläche haben.“ Daran müssen sich die Hammer Akteure schnell gewöhnen, wenn sie eine Chance haben wollen. Zumal die Halle mit voraussichtlich knapp 2 000 Zuschauern auch noch sehr gut besucht sein wird und die Fans ihr Team pushen werden. „Leipzig war ja auch bei uns schon sehr stark“, weiß Vanek um die Qualität der Sachsen, gegen die die Eisbären im ersten Vergleich als knapper 3:2-Sieger aus der Halle fuhren. „Da waren sie sehr bissig – aber auch ein bisschen zu blöd, um die Tore zu schießen.“

Mittlerweile haben sich die Icefighters bis auf den zweiten Platz der Tabelle vorgeschoben, haben die punktgleichen Eisbären damit auf Rang drei verdrängt. „Es wäre schön, wenn wir uns den zweiten Platz zurück erobern“, hat Vanek ein klares Ziel vor Augen. „Und dafür wollen wir beide Spiele gewinnen.“

Ein wenig trauert der Coach dabei noch den verlorenen Zählern aus der Niederlage in Königsborn (5:6 nach Penaltyschießen) und den 6:5-Erfolg nach Verlängerung in Hannover nach. „Das hat uns Platz zwei gekostet“, sagt er.

Am Sonntag gegen Timmendorf, das im ersten Vergleich auch nur knapp mit 6:5 bezwungen wurde, hofft Vanek vor allem auf die Unterstützung der Fans. „Wenn die Bude voll wird, dann können wir das auch schaffen“, sagt er und fordert für beide Spiele: Wir müssen offensiv gut stehen und sehr dicht aneinander spielen.“

Verzichten muss der Trainer dabei auf Tim Pietzko (Knieprobleme und berufliche Gründe). Der Einsatz von Andre Mangold (grippaler Infekt) ist noch fraglich. Und auf Karl Jasik verzichtet Vanek aus freien Stücken. „Das ist eine disziplinarische Maßnahme“, sagt Vanek, der sich zu der Personalie nicht näher äußern wollte. „Das bleibt intern – aber diese Saison wird er nicht mehr für uns spielen.“ Entsprechend muss der Coach die Jasik-Reihe umbauen. „Dann wird Christian Gose nach vorne gehen, Dennis Tausend und Potthoff werden über Außen kommen.“ Vieles hängt aber auch davon ab, ob Mangold eingesetzt werden kann. „Wenn er kommt, haben wir drei komplette Reihen, wenn nicht, eben nur fünf Verteidiger“, sagt Vanek. „Aber das ist immer noch gut.“ - güna

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