Hammer Eisbären nach 4:6 gegen Ratingen unter Zugzwang

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Ibrahim Weißleder (links) brachte die Hammer Eisbären in Ratingen mit 2:1 in Führung – am Ende verlor das Team mit 4:6.

Ratingen - Die Hammer Eisbären haben die erste Play-off-Partie um die Meisterschaft in der 1. Eishockey-Liga West verloren. Das Team von Trainer Daniel Galonska unterlag den Ratinger Ice Aliens mit 4:6 (2:1, 0:2, 2:4). „Wir haben uns selbst um den Lohn der Arbeit gebracht. Wir haben in der Defensive zu wenig körperliche Präsenz gezeigt und Ratingen immer wieder Chancen durch Rebounds ermöglicht“, sagte Galonska nach der Partie.

Begonnen hatte es vor 505 Zuschauern nicht schlecht für die Gäste aus Westfalen. Nach einer Abtastphase nahm die faire Partie Fahrt auf und verdiente sich das Prädikat „Endspiel“. Tore blieben jedoch bis in die Schlussphase hinein Mangelware. Genau genommen bis zur 17. Minute, dann schlug Ibrahim Weißleder zum 0:1 zu. Die Freude währte nicht lange, denn fast im Gegenzug glich Licau aus. Doch noch vor der ersten Drittelpause nutzte Hamm ein Powerplay – vorausgegangen war die erste Strafzeit des Spiels gegen Ratingens Wilson. Wieder war der Schütze Weißleder (1:2/19.).

Zu Beginn des zweiten Abschnitts hatte Galonska nicht mehr so viel Freude am Spiel seiner Schützlinge. Dem ansonsten starken Eisbären-Goalie Marc Fleischer rutschte die Scheibe nach einem haltbaren Wilson-Schuss zum 2:2 durch die Schoner (23.). In der Folge bestimmten die jetzt wesentlich agileren Gastgeber die Begegnung, ohne allerdings Tore nachlegen zu können. Erst gegen Ende des Drittels bekam Hamm wieder mehr Zugriff. Im Schlussdurchgang wurde es torreich. Zweimal gingen die Ratinger in Führung (Kuchnia/41., Vanek/44.), zweimal glich Hamm aus (Furda/43., Mangold/46.). Doch nach dem 5:4 durch Fischbuch (57.) blieben die Gäste eine Antwort schuldig. Kurchnia erhöhte noch auf 6:4 (56.). Galonska schickte in der Schlussphase einen sechsten Feldspieler für den Torwart aufs Eis – ohne Erfolg.

Am Freitag (20 Uhr) müssen die Eisbären nun in eigener Halle gewinnen, um das entscheidende dritte Spiel zu erzwingen. - WA

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