Eishockey

Eisbären müssen sich jetzt auf Rang drei konzentrieren

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Die Eisbären – hier Oliver Kraft – haben keine Chance mehr, auf Rang zwei der Pre-Playoffs vorzurücken.

Die Hammer Eisbären haben ihre letzte Chance, doch noch auf Platz zwei in der Tabelle der Pre-Playoffs der Eishockey-Regionalliga zu klettern, vergeben.

Hamm - Im Nachholspiel unterlag das Team von Trainer Ralf Hoja dem EHC Neuwied mit 3:5 (2:1, 0:2, 1:2). „Wir haben jetzt noch zwei Spiele vor der Brust, in denen noch sechs Punkte zu vergeben sind. Für uns geht es darum, Rang drei zu halten und dann im Halbfinale den starken Limburgern aus dem Weg zu gehen“, sagte Eisbären-Manager Jan Koch..

Es war keine schöne Vorstellung, die die 415 Zuschauer im ersten Drittel zu sehen bekamen. Beiden Teams unterliefen im Spielaufbau immer wieder Fehlpässe – so wie den Eisbären in der dritten Minute. Nach einem Scheibenverlust von Frederik Hemeier schaltete Tobias Etzel schnell und traf zum 0:1 ins kurze Eck.

Als nach Zeitstrafen gegen Thomas Lichnovsky und Max Wasser ein wenig Platz auf dem Eis war, nutzten die Hammer ihre individuelle Klasse aus. Zuerst fälschte Kevin Orendorz einen Schuss von Michal Spacek unhaltbar zum 1:1 ab (12.). Dann legten die Gastgeber nur zwei Minuten nach. Auf Zuspiel von Kevin Thau sorgte Mike Ortwein für das 2:1 (14.).

Doch die Führung hielt nicht lange. Im zweiten Abschnitt schlugen die Gäste schnell zurück. In der 26. Minute traf zuerst Sam Aulie zum 2:2. Dann nutzte Dennis Schlicht eine Überzahlsituation aus. Sein Schuss von der blauen Linie ging an Freund und Feind vorbei und landet zum 2:3 im Tor vom ansonsten stark parierenden Sebastian May (38.) – eine Führung, die durchaus verdient war, wie Koch bestätigte: „Neuwied war galliger. Wir haben vorne keine Gefahr ausgestrahlt und waren defensiv anfällig.“

Im Schlussabschnitt schien es so, als könnten die Hammer den Schalter umlegen. Im Powerplay erzielte Kevin Trapp das 3:3, als er einen Schuss von Spacek abfälschte (47.). Aber drei Minuten vor dem Abpfiff ging Neuwied erneut in Führung. Shahab Aminika markierte mit einem Flachschuss aus der Drehung das 4:3 (57.), ehe Max Wasser in der Schlussminute mit dem 5:3 für die endgültige Entscheidung sorgte. „Im Schlussabschnitt waren wir deutlich engagierter. Aber am Ende sind wir mit dem Forechecking von Neuwied nicht zurecht gekommen“, erklärte Koch.

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