Eishockey

Hammer Eisbären müssen bei Auswärtssieg in Herford nachsitzen 

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Erzielte gegen Herford zwei Treffer - unter anderem das Siegtor zum 5:4. Hamms Kevin Thau (Zweiter von links)

Rechtzeitig zum Start in die zweite Hälfte der Pre-Playoffs haben die Hammer Eisbären in der Regionalliga West ach zuletzt drei Niederlagen in Serie die Kurve gekriegt.

Herford – Das Team von Ralf Hoja bezwang den Herforder EV am Freitagabend mit 5:4 (0:2, 3:0, 1:2, 1:0). Das entscheidende Tor markierte Kevin Thau erst in der Verlängerung (63.).

„Eigentlich hatten wir das Spiel längst hergeschenkt“, sagte Eisbären-Manager Jan Koch nach dem Abpfiff. Seine Aussage passte in zweierlei Hinsicht. Nicht nur, dass die Hammer sich nach dem ersten Drittel bereits mit 0:2 hinten sahen, auch die Verlängerung kam nur durch einen Gegentreffer acht Sekunden vor dem Ende überhaupt zustande. „Da waren wir hinten plötzlich völlig unsortiert“, erklärte Koch, der insgesamt mit der Leistung seiner Mannschaft zufrieden war.

Kein Wunder – nachdem Ulib Berezovskij (6.) und Killian Hutt (17.) den HEV mit 2:0 in Führung gebracht hatten, schlugen die Eisbären im zweiten Drittel eiskalt zurück. Kevin Orendorz eroberte die Scheibe in der Offensive und legte sie gekonnt zum 1:2 in die Maschen (32.). „Der Anschlusstreffer hat uns beflügelt“, so Koch, der in der Folge die Tore von Ibrahim Weißleder (46.) und Kevin Thau (48.) zur ersten Hammer Führung bejubeln durfte.

Es sollte nicht das letzte Mal gewesen sein, dass die Gäste einen Führungstreffer markieren. Denn vor dem 4:3 durch Kevin Orendorz (55.), hatte Jan-Niklas Linnenbrügger, der später auch zum 4:4 traf (60.), den Spielstand wieder egalisiert (50.).

Dass sich die Hammer trotz des unnötigen Ausgleichs kurz vor Schluss in der Verlängerung noch einmal aufbäumten, rechnete Koch seinem Team hoch an: „Ich hatte den Eindruck, dass wir den Sieg am Ende einen Hauch mehr wollten als Herford.“

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