Eishockey

Mehr als 500 Fans feiern den NRW-Pokalsieg der Hammer Eisbären

Der Hammer Eisbären tragen sich als erster Sieger des neu geschaffenen NRW-Pokals im Eishockey ein. Das Finale gegen Ratingen gewann die Hoja-Truppe  mit 5:2.
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Der Hammer Eisbären tragen sich als erster Sieger des neu geschaffenen NRW-Pokals im Eishockey ein. Das Finale gegen Ratingen gewann die Hoja-Truppe  mit 5:2.

Der Hammer Eisbären tragen sich als erster Sieger des neu geschaffenen NRW-Pokals im Eishockey ein. Das Finale gegen Ratingen gewinnt die Hoja-Truppe mit 5:2.

Hamm - Drei Jahre nach dem Gewinn der Regionalliga-Meisterschaft durften die Hammer Eisbären am Dienstagabend mit ihren Fans wieder einen Eishockey-Titel feiern. Vor 544 Zuschauern besiegte die Mannschaft von Trainer Ralf Hoja im erstmals ausgetragenen NRW-Pokalwettbewerb im Finale in Weries die Ratinger Ice-Aliens verdient mit 5:2 (0:0, 4:2, 1:0). 

„Das war zwar eine schwere Geburt, aber ein Erfolgserlebnis, das wir nach der letzten Schwächephase mit Blick auf die Pre-Playoffs einfach mal gebraucht haben“, freute sich Hoja über den Triumph. „Personell fahren wir derzeit auf der letzte Rille. Diesmal mussten wir drei Leute einsetzen, die in den vergangenen sechs Wochen kaum trainiert haben.“ 

Comeback mit großem Trainingsrückstand

Die Personalsituation hatte sich gegenüber dem Wochenende lediglich auf dem Papier verbessert. Hoja musste weiterhin auf Kevin Orendorz, Oliver Kraft und Schlussmann Sebastian May verzichten, doch kehrten die zuletzt pausierenden Dustin Demuth, Ibrahim Weißleder und Milan Svarc ins Team zurück, die allerdings einen großen Trainingsrückstand aufwiesen und deshalb nicht fit waren. 

Vor allem Svarc war gleich von Beginn ein belebendes Element, setzte schon nach 18 Sekunden zum Sololauf an, scheiterte aber im Abschluss an Ratingens Schlussmann Christof Oster. Die Eisbären wirkten auch in der Defensive stabiler als zuletzt, doch trotz optischer Überlegenheit gab es kaum zwingende Möglichkeiten. Nicht einmal bei Überzahl. Auch dabei entwickelten die Eisbären wenig Druck auf das Tor der Aliens. Lediglich Michal Spacek scheiterte einmal mit einem Schlagschuss von der blauen Linie. Sekunden vor dem Drittelende war es noch einmal Svarc, der allein auf das Ratinger Tor zulief, aber den Puck am Pfosten vorbei zog. 

Mehr Schussglück im zweiten Drittel

Mehr Schussglück besaßen die Gastgeber im zweiten Abschnitt. Zunächst war es Spacek, der in einen schönen Pass von Svarc lief und eiskalt zum 1:0 (25.) vollstreckte. Mit einem Doppelschlag innerhalb von nur 44 Sekunden erhöhten Tomas Lichnovsky (30.) und Dustin Demuth (31.) für die Eisbären auf 3:0. Ratingen nahm eine Auszeit. Alles schien nach Plan zu laufen. 

Doch mit eigenen Nachlässigkeiten brachten die Hammer die Aliens zurück ins Spiel. Zunächst traf Thomas Dreischer direkt nach dem Timeout zum 3:1. Als Dreischer dann nur wenig später (37.) den Anschlusstreffer erzielte, wurden die Eisbären nervös. Doch zehn Sekunden vor dem Drittelende nutzte Igor Furda eine 5:4-Überzahl nach kluger Vorarbeit von Svarc zum 4:2 aus.

Svarc krönt seine starke Leistung

 Im Schlussabschnitt verwalteten die Hammer dann ihren Zwei-Tore-Vorsprung clever, ließen nichts mehr anbrennen. Ratingen steckte zwar nie auf, konnte die Eisbären allerdings nicht mehr in Gefahr bringen. Zwei Minuten vor dem Ende war es dann Svarc, der seine starke Leistung bei seinem Comeback nach der Schulterverletzung mit dem Treffer zum 5:2-Endstand krönte.

„Jetzt können wir erst einmal feiern und den Pokalsieg genießen“, meinte Hoja nach den 60 Minuten vor der offiziellen Siegerehrung durch den NRW-Landesverband. Allerdings muss sich die Mannschaft mit Blick auf die am kommenden Wochenende beginnenden Pre-Playoffs der Regionalliga erheblich steigern. Am Freitag (20 Uhr) steht zunächst die Aufgabe bei den Dinslakener Kobras an, am Sonntag erscheinen die „Giftschlangen“ um 18.30 Uhr schon zum Rückspiel in Werries.

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