Eishockey

Die Eisbären haben im Derby nur anfangs einige Probleme

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Nur im ersten Dritten gerieten die Hammer Eisbären in Soest unter Druck.

Auch im dritten Derby der Eishockey-Regionalliga West gegen die Bördeindiander aus Soest zeigten sich die Hammer Eisbären souverän. Der Spitzenreiter triumphierte nach anfänglichen Problemen beim Nachbarn mit 10:3 (0:2, 7:1, 3:0).

Soest – Die Partie in Soest war gerade beendet, da warf Jan Koch, der Manager der Hammer Eisbären, den Blick bereits wieder nach vorne. „Freitag geht es nach Limburg, also zu dem Team, das uns die erste Heimniederlage beigebracht hat. Da haben wir noch eine Rechnung offen“, meinte das Vorstandsmitglied des Regionalliga-Tabellenführers, nachdem mit dem am Ende klaren Sieg in Soest bereits der 25. Erfolg in dieser Saison eingefahren worden war und die Hammer überaus zufrieden die kurze Heimreise antreten durften. „Es ist natürlich immer schön, ein Derby zu gewinnen“, so Koch.

Die Eisbären müssen auf vier Akteure verzichten

Anfangs hatten die Eisbären, die auf Sebastian May, André Kuchnia, Matthew Schön und Mike Ortwein verzichten mussten, das dritte Aufeinandertreffen mit den Soestern offensichtlich etwas zu sehr auf die leichte Schulter genommen. Nach den beiden deutlichen 9:2- und 11:1-Siegen meinten die Akteure wohl, die Partie mit halber Kraft bestreiten zu können. Doch diese Überheblichkeit wurde im ersten Drittel bestraft, als Martin Benes (11.) und Josef Schäfer (12.) die Soester mit 2:0 in Front brachten. „Das war völlig verdient, der Rückstand ging zu diesem Zeitpunkt absolut in Ordnung“, meinte Koch in der ersten Pause angesichts der Tatsache, dass die Gastgeber das aktivere Team waren und mehr Tempo in ihren Aktionen hatten.

Dies änderte sich aber im zweiten Durchgang, als der Spitzenreiter zuerst seine Reihen umstellte – unter anderem wechselte der zuerst im Sturm agierende Michal Spacek zurück in die Verteidigung – und dann einen Zahn zulegte. Für den Anschlusstreffer sorgte Kevin Thau, der nach einem Zuspiel von Tim Pietzko die Scheibe nur noch in das leere Tor schieben musste (25.). Vier Minuten später markierte Oliver Kraft in Unterzahl – Martin Köchling saß auf der Strafbank – nach einem Pass von Thomas Lichnovsky den 2:2-Ausgleich (29.). Zwar brachte Ted Zeitler die Gastgeber in der gleichen Minuten erneut in Front, doch Michael Spacek mit einem Schlagschuss (30.) und Lukas Novacek mit einem Treffer in den Winkel (31.) – jeweils nach Zuspiel von Kevin Orendorz – hatten die passende Antwort parat. Turbulent wurde es in den letzten zwei Minuten des Mittelabschnitts.

Die Hammer legen den Schalter um

Erneut Novacek (39.), Dustin Demuth (40.) und Nikolai Tsvetkov schraubten den Vorsprung des Spitzenreiters innerhalb weniger Sekunden auf 7:3 hoch und sorgten für klare Verhältnisse. „Die Umstellungen haben sich da ausgezahlt. Wir haben wieder auf die erfolgreiche Aufstellung zurückgegriffen, mit der wir die hohen Siege eingefahren haben und haben uns dann mit sieben Tore belohnt“, freute sich Koch.

Im Schlussdrittel ließen Köchling (42.), Marc Polter (50.) und Tsvetkov (50.) noch drei weitere Treffer zum letztlich klaren 10:3-Sieg folgen. „Wir haben in Soest erkannt, dass wir auch nach einem eher verhaltenen Start den Schalter umlegen können. Und dass es schwer für den Gegner wird, uns zu schlagen, wenn wir das Tempo vorgeben und unser Spiel durchziehen“, bilanzierte Koch, der von dem Team aber erwartet, weiter mit hoher Konzentration zu Werke zu gehen: „Wir wollen weiter punkten, damit wir als Erster in die Playoffs gehen.“

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