Eisbären gegen Solingen mit doppelter Verstärkung

Solingen/Hamm - Nach dem 5:2-Erfolg über die Dortmunder Eisadler laufen die Eisbären am Freitagabend im Auswärtsspiel der 1. Eishockey-Liga West bei den Bergisch Land Raptors in Solingen nicht nur mit breiter Brust, sondern überraschend auch mit Verstärkung auf.

Die Finnen Lari Mäkijärvi und Mikael Paunio werden in der Partie beim Tabellenvorletzten ab 20 Uhr ihr Debüt im Eisbären-Trikot geben.

Lange zuvor hatten die Verantwortlich damit gezögert, die beiden Kontingentstellen im Team zu besetzen. „Wir haben immer gesagt, dass wir den Markt beobachten und nur wirklich etwas unternehmen, wenn das sowohl finanziell als auch sportlich passt“, erklärte Pressesprecher Jan Koch vor dem erste Bully in Solingen. Koch war persönlich zum Landesverband nach Köln gereist, um die Spielberechtigung für die beiden Cracks zu erhalten.

Mäkijärvi und Paunio hatten bereits vor drei Wochen zur Probe einige Trainingseinheiten absolviert. „Sie haben dabei einen sehr guten Eindruck hinterlassen. Sie werden uns in den kommenden Wochen mit Sicherheit helfen“, betonte Trainer Daniel Galonska. Mäkijärvi spricht übrigens fließend Deutsch, weil er vor Jahren schon einige Zeit in Deutschland gearbeitet hat. Mit Paunio verständigt sich der Coach auf Englisch.

Mäkijärvi ist Verteidiger, Paunio Stürmer. Beide kommen direkt aus Finnland von Grankulla IFK nach Hamm. Während der Abwehrspieler bisher nur in der dritten finnischen Liga eingesetzt wurde, spielte Paunio sogar schon für IFK Helsinki in der höchsten Liga Finnlands. „Beide sehen ihr Engagament bei uns auch als Sprungbrett für höhere Aufgaben in Deutschland“, bestätigte Galonska.

Sie haben einen Vertrag bis zum Ende der laufenden Saison unterschrieben, doch liegt ihnen die Zusage der Verantwortlichen vor, dass sie im Falle eines guten Angebotes aus einer höheren Liga keine Steine in den Weg gelegt werden. „Das war im Endeffekt ausschlaggebend dafür, dass sie zu uns gekommen sind“, erklärte der Eisbären-Coach, der natürlich darauf hofft, dass beide prächtig einschlagen und auch länger in Hamm bleiben werden. „Das wäre der Idealfall.“

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